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Weniger Arme in der Stadt - Kreis der "Dresden Pass"-Inhaber ist auf 22.000 geschrumpft

Weniger Arme in der Stadt - Kreis der "Dresden Pass"-Inhaber ist auf 22.000 geschrumpft

Die Zahl der Armen in Dresden nimmt ab - zumindest, wenn man das an den Empfängern staatlicher Stütze und Hilfen bemisst. In der Folge nehmen auch weniger Dresdner die kommunalen Zusatz- leistungen in Anspruch, die mit dem Armen-Ausweis "Dresden Pass" verbunden sind, also beispielsweise Ermäßigungen für Kultureinrichtungen, Bus- und Bahnkarten et cetera: Gab es im Sommer 2011 noch etwa 25 500 Dresden-Pass-Inhaber, ist der Empfängerkreis bis zum Sommer 2012 - neuere Zählungen liegen noch nicht vor - auf rund 22 000 gesunken.

Die Zahl der Armen in Dresden nimmt ab - zumindest, wenn man das an den Empfängern staatlicher Stütze und Hilfen bemisst. Waren vor fünf Jahren noch rund 63 200 Bürger auf Hartz-IV- oder Sozialgeld angewiesen, sind es inzwischen nur noch etwa 56 000.

In der Folge nehmen auch weniger Dresdner die kommunalen Zusatz- leistungen in Anspruch, die mit dem Armen-Ausweis "Dresden Pass" verbunden sind, also beispielsweise Ermäßigungen für Kultureinrichtungen, Bus- und Bahnkarten et cetera: Gab es im Sommer 2011 noch etwa 25 500 Dresden-Pass-Inhaber, ist der Empfängerkreis bis zum Sommer 2012 - neuere Zählungen liegen noch nicht vor - auf rund 22 000 gesunken. Dies geht aus statistischen Auskünften der Stadtverwaltung, der Arbeitsagentur und des statistischen Landesamtes hervor.

Spürbar zurückgegangen ist demnach insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit in Dresden: Waren im Jahr 2007 zirka 59 800 Dresdner von Hartz-IV-Stütze abhängig, waren es im Oktober 2012 lediglich rund 51 200 Empfänger. Dies dürfte wesentlich auf den Wirtschafts-Boom seit 2010/11 zurückzuführen sein, der auch viele Lang- zeitarbeitslose mit Jobs versorgte - wenngleich diese weit weniger als Kurzzeitarbeitslose vom ökonomischen Aufschwung profitiert haben.

Zu beachten ist bei all diesen Zahlen freilich, dass nicht jeder Arme auch in den öffentlichen Statistiken auftaucht. Zudem ist laut Erhebungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung der Kreis jener Dresdner, die nahe an der Armutsschwelle leben, in den vergangenen Jahren nur wenig geschrumpft: Knapp 20 Prozent der Dresdner müssen mit weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens über die Runden kommen. Vor fünf Jahren lag diese Quote bei knapp 23 Prozent. Im Sozialdezernat der Dresdner Stadtverwaltung gelten diese Angaben als "realistisch".

Anzunehmen ist, dass recht viele frühere Stütze-Bezieher inzwischen Arbeitsplätze bekommen haben, die recht niedrig bezahlt sind - und dass aus diesem Grund die "Armutsgefährdung" in Dresden nicht im selben Maße wie die Langzeit-Arbeitslosigkeit gesunken ist. Heiko Weckbrodt

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.12.2012

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