Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Google+
Weltpremiere: Wissenschaftler der TU Dresden entwickelt chemischen Mikroprozessor

Weltpremiere: Wissenschaftler der TU Dresden entwickelt chemischen Mikroprozessor

Professor Andreas Richter und sein Team vom Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik der TU Dresden haben einen ersten Lab-on-a-Chip-Mikroprozessor, eine Art Labor auf einem Mikrochip, entwickelt.

Voriger Artikel
Frauenstraße und Galeriestraße in Dresden erhalten historisches Kopfsteinpflaster
Nächster Artikel
Dresdner Wirtschaftsforscher: Sachsen ist von einem selbstragenden Wachstum weit entfernt

Einer der ersten Lab-on-a-Chip-Mikroprozessoren, eine Art Labor auf einem Mikrochip, entwickelt von Wissenschaftlern der TU Dresden. (

Quelle: Rinaldo Greiner)

Dieser verarbeitet im Unterschied zu herkömmlichen Prozessoren keine elektrischen, sondern chemische Informationen in Form von Chemikalienkonzentrationen.

Wie die TU mitteilte, benötigen diese Mikroprozessoren keine externe Steuerung, sondern arbeiten vollautomatisch und werden mit chemischer Energie betrieben. Die chemischen Schaltkreise bestehen aus übereinander gestapelten dünnen Schichten aktiver Mineralien aus besonderen Polymeren, die in winzigen Mikrokanälen Materieflüsse regeln.

Die Anwendungsmöglichkeiten für den chemischen Mikroprozessor seien vielfältig: Medizin, Umwelt, Prozesstechnik und andere Bereiche, in denen Prozesse auf der Verarbeitung von Materialien basieren, zählen die Wissenschaftler auf. Als erste Anwendung sei ein System geplant, das Analytik und medizinische Diagnostik unterstützen soll. „Man kann sich diese ähnlich einem Smartphone vorstellen, welches anhand eines Tröpfchens Körperflüssigkeit sofort feststellen kann, wie es dem betroffenen Menschen gesundheitlich geht, welche akuten Krankheiten er hat und was die nächsten notwendigen Maßnahmen sind“, so die Mitteilung der Universität.

Das Team von Richter arbeitet mit in dem als Exzellenzcluster bewilligten „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED). Ziel des cfAED ist die Erschließung neuer Wege für die Mikroelektronik der Zukunft.

fs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.