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Weltkontinenzwoche: Aufklärung bei Blasenschwäche

Weltkontinenzwoche: Aufklärung bei Blasenschwäche

Das Risiko für Frauen unter Inkontinenz zu leiden, ist deutlich höher als eine mögliche Erkrankung an Diabetes oder Bluthochdruck. Sechs bis acht Millionen Menschen in Deutschland sind von Blasenschwäche betroffen - einer chronische Erkrankung, die ernstzunehmende gesundheitliche Folgen hat.

Über diese aufzuklären ist das Leitmotiv der Weltkontinenzwoche, die vom 18. bis zum 22. Juni stattfindet und an der sich auch die Krankenhäuser Dresden-Neustadt und St. Joseph-Stift beteiligen.

Mit einer öffentlichen Sprechstunde am kommenden Dienstag möchte Dr. Udo Nitschke, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Neustädter Krankenhaus, einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung leisten. Betroffene Frauen können sich zwischen 13 und 15.30 Uhr ganz ohne Überweisung in der Industriestraße 40 (Haus F, 1. Etage) vorstellen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch im Anschluss an die Sprechstunde. Ein Vortrag, der von 16 bis 17.30 Uhr im Restaurant des Verwaltungsgebäudes (ebenfalls Industriestraße 40) stattfindet, thematisiert die Diagnostik und Therapie von Blasenschwäche.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift lädt einen Tag später, am 20. Juni, von 16 bis 18 Uhr zu einem Patiententag zum Thema "Inkontinenz und Beckenboden" in das Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, Canalettostraße 13, ein. Spezialisten des Netzwerks Beckenboden informieren dort zum Beispiel über moderne Operationsmöglichkeiten zur Behandlung der Beckenbodensenkung und über Infektionen und Inkontinenz. "Ernährung und Inkontinenz" soll ein weiterer Aspekt der Veranstaltung sein. Dabei geht es vor allem darum, wie man mit richtiger Ernährung Verstopfungen und einer Überbelastung des Beckenbodens vorbeugen kann. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, persönlich mit Spezialisten ins Gespräch zum kommen.

Dr. Nitschke vom Neustädter Krankenhaus empfiehlt betroffenen Frauen, einen Arzt aufzusuchen und sich professionell beraten zu lassen, denn die Aussichten auf Heilung oder zumindest Besserung seien sehr hoch. "Wir haben an unserer Klinik die Möglichkeit, zwei schonende, aber effektive Operationsverfahren anzuwenden", erklärt Nitschke. Diese minimal-invasiven Verfahren werden aber nur dann eingesetzt, wenn konservative Verfahren wie Beckenbodentraining oder Änderungen des Lebensstils, etwa eine Gewichtsreduktion, keinen Therapieerfolg bringen oder keine Option sind, zum Beispiel wenn die Frauen an einer starken Belastungsinkontinenz leiden. Neuere Studien belegen auch, dass Zusammenhänge zwischen Depressionen, Schwindel sowie Stürzen und der Inkontinenz bestehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.06.2012

cg

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