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"Weißer Adler" in Dresden soll im April fertig sein

Wohnen im Ballsaal "Weißer Adler" in Dresden soll im April fertig sein

Die unendliche Geschichte um die Sanierung des "Weißen Adlers" neigt sich nun doch dem Ende zu. Verschwunden ist der grüne Bauzaun, der lange Zeit die Sicht auf das einstige, weithin bekannte Lokal versperrte. "Wir haben jetzt den ersten Mietvertrag gemacht", berichtet Objektverwalter Uwe Preuße.

Diese Aufnahme zeigt den "Weißen Adler" aus einer ungewöhnlichen Perspektive - nämlich von der Elisabethstraße aus.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Die unendliche Geschichte um die Sanierung des "Weißen Adlers" neigt sich nun doch dem Ende zu. Verschwunden ist der grüne Bauzaun, der lange Zeit die Sicht auf das einstige, weithin bekannte Lokal versperrte. Spaziergängern werden vielleicht die beiden Balkons aufgefallen sein, die inzwischen an der zur Bautzner Straße zeigenden Fassade angebracht worden sind. "Wir haben jetzt den ersten Mietvertrag gemacht", berichtet Objektverwalter Uwe Preuße bei einem Vororttermin für die DNN. Am 1. April könnten die ersten Mieter einziehen.

32 Mietwohnungen entstehen im ehemaligen Ballsaal. Das Interessante daran ist, dass die Wohnungen so in den Saal hineingebaut worden sind, dass die eindrucksvolle Holzdecke erhalten geblieben ist. Die Wohnungen zweigen von einem in der Mitte des Saals gelegenen Flur ab, von dem aus man die restaurierte Decke betrachten kann. Die Wohnungen sind nach Angaben des Objektverwalters zwischen 42 und 100 Quadratmeter groß. 26 davon sind barrierefrei, zwei weitere eignen sich auch für Rollstuhlfahrer. "Wir haben sehr viele Interessenten, 50 von ihnen haben die Wohnungen inzwischen besichtigt", erklärt Preuße. Unterschrieben sei aber erst ein Vertrag. "Weitere fünf sind unterschriftsreif", sagt er. Die Miete betrage mehr als zehn Euro pro Quadratmeter.

Zu den 32 Mietwohnungen kommen ungefähr 600 Quadratmeter Gewerbeflächen. "Eine allgemeine Ärztin und eine Physiotherapie, eventuell auch eine Logopädie und ein Friseur wollen sich im ,Weißen Adler' ansiedeln", sagt Preuße. Die Arztpraxis werde in den ehemaligen Hochzeitssaal mit der gleichfalls denkmalgerecht restaurierten Holzdecke ziehen. "Wir haben jetzt mit dem Innenausbau begonnen", berichtet der Objektverwalter weiter. Fliesen- und Parkettleger seien derzeit zugange, und auch die Sanitäranlagen würden jetzt eingebaut.

Auf 6,5 Millionen Euro hatte Preuße das Investitionsvolumen vor drei Jahren gegenüber DNN beziffert. Um wieviel sich die Bauarbeiten in der Zwischenzeit verteuert haben, mochte der Objektverwalter nicht bekanntgeben. Fest steht, dass sich die Bauarbeiten enorm verzögert haben, weil das denkmalgeschützte Haus immer wieder neue Überraschungen barg. Es hatte bekanntlich viele Jahre leergestanden.

Wer von den künftigen Mietern Bedarf hat, kann Betreuungsleistungen des benachbarten Unternehmens "Initiative Leben" in Anspruch nehmen. Die Anlage umfasst im Übrigen nicht nur die Wohnungen im "Weißen Adler", sondern auch 54 weitere Wohnungen in der Nachbarschaft, die bereits 1997 bezogen worden sind.

Bauherr des Grundstücks ist der ehemalige Präsident des "Bundesverbandes der Deutschen Industrie", Jürgen Thumann. Er hatte das Gebäude Ende der 1990er Jahre gemeinsam mit dem Düsseldorfer Projektentwickler Bernd Voswinkel gekauft.

Katrin Richter

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