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Weihnachten in Weinbergskirche ist in Gefahr - Elektroanlage defekt

Weihnachten in Weinbergskirche ist in Gefahr - Elektroanlage defekt

"Sofortige Sperrung der Weinbergskirche" lautet der Betreff einer Mail, die der Kirchenvorstand der Laurentiuskirchgemeinde am Mittwochabend verschickt hat.

Von Christoph Springer

In der kleinen 1958 gebaute Kirche an der Albert-Hensel-Straße in Trachenberge droht große Gefahr, hat das Gremium festgestellt und nach seiner Sitzung vorgestern gleich selbst das Licht ausgemacht.

Der "mangelhafte Zustand der elektrischen Anlage" ist Hintergrund der drastischen Maßnahme, die zahlreiche Initiativen zumindest vorübergehend in Bedrängnis bringt. Denn die Gemeinde ist angewiesen auf den Kirchenbau, in dem sich nicht nur der Gottesdienstraum befindet, sondern unter anderem auch eine Küche, Veranstaltungsräume und Toiletten.

Zuerst hat es gestern den Kirchenchor getroffen, der noch am Montag in der vollbesetzten Kirche ein Konzert gegeben hat. Die Chorprobe konnte nicht in den angestammten Räumen stattfinden. Laut Florian Reißmann, dem Vorsitzenden des Kirchenvorstands, stand aber die sogenannte Jugendbaracke, ein weiteres Gebäude auf dem Kirchengrundstück, für die Probe zur Verfügung. Chorleiter Michael Muche wusste gestern Mittag noch nichts von dieser Lösung. "Wir müssen nun mal sehen, wohin wir ausweichen können und wie es weiter geht mit den geplanten Gottesdiensten, auch mit Heiligabend", zuckte Muche mit den Schultern.

Der Kirchenvorstand war zu dieser Zeit in Gedanken schon weiter. "Die Kirche wird nicht geschlossen, nur die Elektroanlage musste außer Betrieb genommen werden", sagte Reißmann. Die bereits sanierte Heizungsanlage sei nicht davon betroffen. Das bedeutet, tagsüber sind theoretisch weiter Veranstaltungen in der Kirche machbar. Die Orgel mit dem Elektromotor für das Gebläse, sämtliche Lampen, die Mikrofonanlage im Kirchenschiff, Herd und Warmwasserboiler in der Küche sind vorübergehend außer Betrieb.

Kein Gottesdienst soll ausfallen, verspricht Reißmann. Nicht der Gottesdienst in diesem Monat, bei dem sich der Posaunenchor in den Ruhestand verabschieden will, schon gar nicht die Gottesdienste zu Weihnachten. "Irgendwie wird das stattfinden", ist er überzeugt. Vielleicht könne der normale Gottesdienstbetrieb in der übernächsten Woche weitergehen. Bis dahin sollen Provisorien geschaffen, Kabel gezogen und Anschlüsse eingerichtet werden. "Jeder wusste, dass etwas gemacht werden muss, keiner wollte es so richtig wahr haben", erklärt er. Ja, man habe die Augen verschlossen, räumt Reißmann ein, "außerdem haben wir andere große Bauvorhaben". Nun solle das Elektroproblem in der Weinbergskirche aber angepackt werden.

Die Gemeinde hofft auf Spenden für diese Arbeiten auf das Konto 16 67 20 90 28 bei der Bank für Kirche und Diakonie - LKG Sachsen, BLZ 350 601 90, Verwendungszweck RT 1002/Bau Weinbergskirche

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.11.2011

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