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Wegen Überstunden im großen Stil: Dresden stellt 15 neue Feuerwehrleute ein

Wegen Überstunden im großen Stil: Dresden stellt 15 neue Feuerwehrleute ein

Die 593 Dresdner Berufsfeuerwehrleute erhalten in diesem Jahr Verstärkung. Wie Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) den DNN jetzt mitteilte, werden 15 neue Feuerwehrmitarbeiter eingestellt.

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Kameraden der Berufsfeuerwehr Dresden im Einsatz bei einem Unfall auf der Autobahn. (Archivbild)

Quelle: Roland Halkasch

„Damit tragen wir dem Wachstum der Stadt Rechnung“, so Sittel. Im vergangenen Jahr hätten teilweise die Freischichten der Berufsfeuerwehrleute eingekürzt werden müssen, um die Dienstbereitschaft rund um die Uhr gewährleisten zu können. Deshalb seien die 15 neuen Stellen im Stellenplan bewilligt worden.

Im Geschäftsbereich des Ordnungsbürgermeisters sind im vergangenen Jahr 10 314,5 bezahlte Überstunden angefallen, ergab eine Anfrage von Linke-Stadtratsfraktionsvorsitzender André Schollbach. Die meisten Mehrarbeitsstunden verrichteten dabei laut Stadtsprecher Kai Schulz in der Tat die Feuerwehrleute: „Es handelt sich um dienstlich veranlasste Mehrarbeit für Brandsicherheitswachen im Theatersicherheitsdienst.“

Die Brandwachen werden laut Schulz von den Feuerwehrleuten außerhalb des regulären Dienstes auf freiwilliger Basis wahrgenommen und entsprechend von der Stadt vergütet. Die Stadt erhält von den Theatern und Veranstaltern einen Kostenersatz für die Brandwachen, so dass diese für den städtischen Haushalt ein Nullsummenspiel sind.

Mehrarbeit in Größenordnungen ist im vergangenen Jahr auch im Bürgeramt angefallen, das ebenfalls zu Sittels Geschäftsbereich zählt. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Wahlen im vergangenen Jahr habe viel Arbeitszeit gekostet, so Schulz. „Die Beschäftigten des Sachgebiets Grundsatz und Wahlen wurden sehr stark belastet.“ Arbeit an Wochenenden und in den späten Abendstunden bleibe nicht aus. So müssten die Wahllokale vorbereitet und nach der Wahl wieder geräumt werden – das könne nach Abschluss der Auszählung erst in den Nachtstunden erfolgen.

Da im vergangenen Jahr gleich zweimal gewählt wurde, seien so viele Überstunden angefallen, dass nicht alle durch Freizeitausgleich abgegolten werden konnten, so Schulz. „Aus diesem Grund stimmte das Haupt- und Personalamt zu, einen Teil der Stunden zu vergüten.“ Bezahlte Überstunden könnten dann aber auch nicht mehr „abgebummelt“ werden. Für das Bürgeramt sind im Haushaltsjahr 2015/2016 im Sachgebiet Grundsatz und Wahlen laut Schulz vier neue Stellen vorgesehen. „Geplant ist vorerst die Besetzung einer der Stellen mit einem Azubi ab Mai.“ Die Besetzung weiterer Stellen sei wegen interner Probleme vorerst noch nicht möglich.

Die Stadt sei bemüht, Überstunden auf ein Mindestmaß zu begrenzen. So seien teilweise Bürgerbüros geschlossen worden, um einer Mehrarbeit der Mitarbeiter entgegenzuwirken, erklärte der Stadtsprecher. Keine bezahlten Überstunden fielen im vergangenen Jahr im Büro der Oberbürgermeisterin, im Geschäftsbereich Wirtschaft und im Jobcenter an.

Thomas Baumann-Hartwig

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