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Wegen Bauarbeiten entfernt - Stolpersteine an der Bautzner werden wieder eingesetzt

Wegen Bauarbeiten entfernt - Stolpersteine an der Bautzner werden wieder eingesetzt

In der Neustadt sind zwei Stolpersteine verschwunden. Schon seit Wochen sind sie nicht mehr zu finden. Ursprünglich waren sie in den Fußwegbelag vor den Häusern Bautzner Straße 20 und 27 eingelassen.

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Quelle: dpa

Dort sollen sie auch wieder eingesetzt werden. Die schlechte Nachricht: Das passiert voraussichtlich nicht vor Mitte Oktober. Die gute Nachricht: Die Stolpersteine, mit denen an Opfer der Nazis in Dresden erinnert wird, werden derzeit sicher verwahrt. Sie liegen im Bürocontainer des Oberbaumeisters für die Straßenbaustelle in der Neustadt, versicherte gestern Reinhard Koettnitz, der Leiter des städtischen Straßen- und Tiefbauamtes.

DNN-Leser Klaus Leubner war aufgefallen, dass die Steine fehlen. Er fragte nach deren Verbleib im Rathaus nach, bekam dort aber keine zufriedenstellende Antwort. Auch Marita Schieferdecker- Adolph, die Vorsitzende des Dresdner Stolpersteine-Vereins, konnte ihm nicht weiterhelfen. „Dass der Stein vor dem Haus Bautzner Straße 20 ausgebaut werden muss, wurde uns gesagt“, so die Vereinsvorsitzende.

Dass das aber auch der Gedenkort vor dem Haus Bautzner Straße 27 vorübergehend verschwinden muss, davon wusste der Verein nichts. Koettnitz versicherte gestern: Alles ist in bester Ordnung und die Stolpersteine werden bald wieder eingebaut. „Die Positionen sind vermessen worden“, so der Amtsleiter, man könne die Steine aber erst ganz am Ende der Bauzeit wieder einsetzen. „Die Pflastersteine werden mit Steinsand eingeschlämmt, der könnte die Oberfläche der Stolpersteine zerkratzen“, erklärt Koettnitz. Deshalb steht ihr Einbau ganz am Ende der Liste, die an der „Bautzner“ noch abzuarbeiten ist. „Ach, wie schön“, freute sich Marita Schieferdecker-Adolph gestern über die guten Nachrichten aus dem Rathaus. „Ich finde gut, dass es Menschen gibt, die auf die Steine aufpassen“, lobte sie DNN-Leser Klaus Leubner.

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Wichtig sei für den Verein, dass die Steine bis zum 9. November wieder eingebaut sind, um dort Mahnwachen abzuhalten. Anlass ist die Reichspogromnacht, an die an diesem Tag erinnert wird. Der Stolpersteine-Verein plant, in diesem Jahr 17 weitere Steine in Dresden zu setzen. Das soll am 5. Dezember stattfinden. „Dann haben wir in diesem Jahr 107 Stolpersteine eingesetzt“, so Schieferdecker-Adolph. Das Geld dafür  stammt in der Regel von  pendern. Fünf Stolpersteine bezahlt in diesem Jahr Dynamo Dresden. Ab dem nächsten Jahr soll auch an den Schriftsteller Victor Klemperer mit  einem solchen Stein erinnert werden. Die Stolpersteine bestehen aus einem Betonquader, auf den eine Messingplatte mit Gravur aufgesetzt ist. Dort steht der Name der Person, an die mit dem Stein erinnert wird. 120 Euro kostet ein solcher „Stein“ samt Einbau.

Christoph Springer

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