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Was passiert mit dem Dresdner Sachsenbad?

Sanierung oder Neubau? Was passiert mit dem Dresdner Sachsenbad?

Kati Bischoffberger, Stadträtin für Pieschen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, setzt sich gemeinsam mit der Initiative „Endlich Wasser ins Sachsenbad“ für eine Sanierung des denkmalgeschützten Sachsenbades als Bad ein.

Das Sachsenbad steht seit mehr als 20 Jahren leer und verfällt. Eine konkrete Lösung wurde hierfür noch nicht gefunden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Kati Bischoffberger, Stadträtin für Pieschen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, setzt sich gemeinsam mit der Initiative „Endlich Wasser ins Sachsenbad“ für eine Sanierung des denkmalgeschützten Sachsenbades als Bad ein. Dazu hat die Initiative Ideen entwickelt, wie die Sanierung und der langfristige Betrieb gelingen könnten.

So fordert Bischoffberger die Einstellung von Haushaltsmitteln in den Haushalt 2017/18, um schon vorhandene Studien für den Erhalt des Gebäudes als Bad zu aktualisieren. Zudem sollen die Studien auf den neuesten Stand gebracht und die Vorschläge der Bürgerinitiative einbezogen werden. Weiterhin soll geprüft werden, welche Fördermittel von Bund und Land eingeworben werden können.

Die SPD-Stadtratsfraktion hält die Pläne der Badsanierung jedoch für illusorisch und schlägt jetzt stattdessen den Neubau einer Schwimmhalle vor. Diese soll dann auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks in Pieschen erbaut werden.
„Ich freue mich, dass die SPD ebenfalls den Bedarf für ein Bad im Dresdner Nordwesten sieht. Ich bedauere allerdings sehr, dass nicht zunächst das Gespräch mit den Akteuren vor Ort gesucht wurde, die sich schon lange für das Thema engagieren“, so Bischoffberger.
„Das Sachsenbad ist mehr als nur ein Schwimmbad, es ist ein historisches Baudenkmal und für viele Dresdnerinnen und Dresdner ein Ort der Identifikation. Mit einer Petition haben sich in sehr kurzer Zeit über 4000 Menschen für den Erhalt des Bades ausgesprochen.
Wenn SPD-Stadtrat Blümel, Ortsbeirat Engel, Sportbürgermeister Lames und Bäder-GmbH-Chef Waurick- einen Handlungsspielraum von 12-13 Millionen für ein neues Bad in Pieschen im Haushalt sehen, können diese finanziellen Mittel doch ebenso für das Sachsenbad eingesetzt werden, um den Rest mit Fördermitteln und Drittmitteln von Partnern zum Beispiel aus der Gesundheitswirtschaft zu finanzieren,“ findet die Stadträtin.
Bei den Plänen für die neue Schwimmhalle würde es sich wohl auch eher um vage Zukunftsmusik handeln, da bekannt wurde dass die Bahn nicht vor habe, das Gelände zu verkaufen, so die Stadträtin.

Daher sieht Kati Bischoffberger den Erhalt des Sachsenbades als sichere Lösung, da es hierfür konkrete Vorschläge der Bürgerinitiative gäbe.

DNN

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