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„Was hier läuft, ist Riesensauerei“: Investorin Töberich gibt Kampf um Dresdner Marina Garden nicht auf

„Was hier läuft, ist Riesensauerei“: Investorin Töberich gibt Kampf um Dresdner Marina Garden nicht auf

„Ich gebe hundertprozentig nicht auf“, sagt Regine Töberich. Die Dresden-Bau-Chefin, die nahe des Puschkinplatzes für 68 Millionen Euro eine Wohnanlage errichten möchte, will für ihr Projekt kämpfen, notfalls weiter klagen und wenn es gar nicht anders geht, den Elbradweg, der über ihr Grundstück führt, sperren.

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Einblicke in das Gelände, aktuell sitzt hier noch Freiraum Elbtal, muss aber zum Jahresende raus.

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Zur Erinnerung: Erst wollte die Stadt im Konsens mit allen Stadtratsfraktionen das Gebiet entwickeln, ermunterte Investoren, in dem Gebiet – was schon damals Überflutungsgebiet war – zu planen und zu investieren. Heute, nach erneutem Hochwasser und Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat zugunsten von Rot-Rot-Grün sieht Regine Töberich ihr Projekt davonschwimmen. Obwohl sich aus hydrologischer Sicht die Fakten seitdem nicht geändert haben, sagt Carsten Lange vom Fachgebiet Wasserwirtschaft und Hydrosystemmodellierung der TU Berlin. Markus Ulbig, der in Dresden OB werden möchte, spricht von „verschiedenen Tricks“, um Töberichs „Rechte scheinbar auszuhebeln“.

Gestern gab es, so Töberich, einen Termin bei der Landesdirektion Sachsen mit ihr und Vertretern der Stadt. Diese habe auf die Frage der Landesdirektion, warum auf die Bauvoranfrage von Töberich noch immer kein Bescheid erteilt wurde, obwohl dies hätte bis spätestens 23.1.15 passieren müssen, keine Antwort gegeben.

 „Ein grober Rechtsbruch“, so die Investorin. Sie sieht auch in dem jetzt von der Stadt auf den Weg gebrachten neuen Aufstellungsbeschluss keine Lösung. Denn er sehe wieder einen Gebietsschutz vor, „der nie entsteht“ und sei mit der Planung einer Brücke verknüpft, was ihr Bauprojekt in weite Ferne rücken lasse. Zudem hatte Rot-Rot-Grün am Montag im Ortsbeirat Neustadt die Planungsziele für das Gebiet erweitert und u.a. die soziokulturelle Nutzung wieder festgeschrieben. „Was hier läuft, ist eine Riesensauerei“, so Töberich. Heute gibt die Stadt ein Pressegespräch.

cat.

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