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Warum sich der Baustart am Hotel Stadt Leipzig in der Dresdner Neustadt so verzögert

Warum sich der Baustart am Hotel Stadt Leipzig in der Dresdner Neustadt so verzögert

Am geschichtsträchtigen, ruinösen Hotel Stadt Leipzig in der Inneren Neustadt sollten die Bauarbeiten längst starten. "Die erforderlichen Baugenehmigungen sind erteilt.

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Das Hotel Stadt Leipzig - von der Heinrichstraße nahe der Kreuzung Rähnitzgasse - fotografiert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Aus der Sicht des Bauaufsichtsamtes könnte es zeitnah losgehen", sagte im April Bürgermeister Jörn Marx (CDU). Doch es tat sich nichts. "Am Verkauf der Wohnungen liegt es nicht", so Christian Falkenberg von Falkenberg & Kakies GmbH + Co. Immobilien vor kurzem. Jetzt tut sich was.

Derzeit laufen am Projekt Vorbereitungsarbeiten, die von außen nicht festzustellen, aber für die Hauptbauarbeiten wesentlich seien, antwortete jetzt der Projektentwickler, die Griffin Real Estate aus Warschau, auf eine Anfrage der DNN. Vor Baubeginn seien mehrere Termine mit den Vertretern der Stadt Dresden absolviert worden. "Das Objekt liegt zentral im Barockviertel und ist in 100 Prozent als Verdachtsfläche definiert. Nach langen Verhandlungen haben wir eine Vereinbarung mit dem Landesamt für Archäologie Dresden zu den Grabungsarbeiten, die zwingend durchzuführen sind, treffen können", heißt es in dem Schreiben weiter.

Zur Verzögerung des Baustarts habe zudem beigetragen, dass man die statischen Pläne ändern musste, um die Standsicherheit der denkmalgeschützten Fassade zu gewährleisten. Diese Pläne mussten dann von dem von der Stadt Dresden bestellten Prüfingenieur geprüft werden. "Durch die Änderung der Statik wurden wir gezwungen, die Abgeschlossenheit der Kellerräume zu verändern", was wiederum "vom Bauaufsichtsamt bescheinigt werden musste und nun durch unseren Notar bearbeitet wird".

In den vergangenen Monaten habe es Anforderungen seitens der Denkmalpflegebehörde gegeben, die neue Untersuchungen verlangt hätten wie z.B. Mauer- und Holzgutachten. "Diese Ereignisse haben insgesamt zu einer Verzögerung beigetragen. Wir sind bei der Schlussverhandlungsphase mit dem Generalunternehmer. Das Ziel ist es, die Bauarbeiten noch in diesem Jahr zu beginnen", so Griffin Real Estate.

Entstehen sollen in den "Heinrichhöfen" 32 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten sowie 34 Tiefgaragen-Stellplätze und fünf Außen-Stellplätze. Etwa 42 Prozent der angebotenen Verkaufseinheiten seien derzeit verkauft bzw. reserviert. "Wir sind in ständigem Kontakt mit dem Amt für Denkmalschutz. Das Ziel ist, so viel von der Substanz zu erhalten, wie der Zustand nur ermöglicht." Vom alten Hotel bleiben die Fassade, Holzdeckenstücke in bestimmten Geschossen sowie die Mauer an der Rähnitzgasse erhalten.

Das Baubudget für das Hotel Stadt Leipzig liege bei über sieben Millionen Euro. Investor und Eigentümer sei seit November 2013 die Arwa Real Estate Gen. Trading & Cont. Co. W.L.L. Sucht man im Internet danach, erscheint diese mit einer kuweitischen Adresse.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.09.2015

Steinbach, Catrin

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