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Warnung vor Sturmböen in Dresden – "Christian" fegt mit Tempo 150 über den Brocken

Warnung vor Sturmböen in Dresden – "Christian" fegt mit Tempo 150 über den Brocken

Ein schwerer Sturm hat am Freitag den Freistaat erreicht. Auf dem höchsten sächsischen Berg des Landes, dem Fichtelberg, seien Orkanböen mit bis zu 135 Stundenkilometern Spitze drin, sagte der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Florian Engelmann, in Leipzig.

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Orkanartige Windböen haben in Mildenau (Sachsen) Bäume umknicken lassen, die Feuerwehr musste die Straße freisägen.

Quelle: dpa

Einzelne Bäume seien wie Streichhölzer umgeknickt, berichteten Augenzeugen. Auch über den Brocken im Harz fegten heftige Orkanböen mit bis zu 151 Stundenkilometern hinweg.

Für die Messestadt und die Landkreise Leipzig und Nordsachsen gilt bis zum späten Abend eine Warnung vor Sturmböen. Im Raum Dresden und Leipzig wird bis 22 Uhr mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Stundenkilometern gerechnet. Auch einzelne schwere Sturmböen seien nicht auszuschließen. Der DWD warnt vor abknickenden Ästen und herabstürzenden Gegenständen. An der Zöbigker Straße in Markkleeberg knickte bereits am Mittag ein Baum um und blockierte die Fahrbahn und den Gehweg.

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In Düsseldorf wehte der Sturm Heizpilze vor einer Kneipe nieder.

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Am Freitagvormittag waren bei Chemnitz und Zwickau bis zu 100 Stundenkilometer schnelle Sturmböen gemessen worden. Der  Chemnitzer Tierpark musste aus Sicherheitsgründen schließen. Die sichere Nutzung der Wege sei bei diesen Witterungsverhältnissen nicht mehr gewährleistet, hieß es.

Sturmtief „Christian“ legt bis Samstag weiter zu

Auf dem Brocken waren am Morgen 151 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Bis zum Nachmittag gelte deswegen eine Unwetterwarnung vor extremen Orkanböen auf dem 1141 Meter hohen Berg im Harz, so der DWD. Die Windgeschwindigkeiten könnten auch noch auf Tempo 160 steigen. Über Nacht flaue der Wind etwas ab. Am Samstagmorgen gehe es allerdings stürmisch weiter.

Der seit Tagen erwartete Sturm „Christian“ erreichte am Freitagmorgen auch die norddeutschen Inseln. Auf Amrum, Sylt, Helgoland und Borkum in Nord- und Ostfriesland gab es schwere Sturmböen. An der Küste würden orkanartige Böen um 115 Stundenkilometer erwartet. Am Mittag werde der Sturm mit den Tiefausläufer aus dem Nordwesten weiter zulegen, sagte ein DWD-Sprecher.

Auch in Schleswig-Holstein und dem nördlichen Niedersachsen müssen sich die Menschen auf Stürme einstellen. Für Samstag prognostiziert der DWD in ganz Norddeutschland orkanartige Böen, an den Küsten auch Orkanböen. (mit dpa)

nöß/lvz

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