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Warnstreiks am Mittwoch auch in Dresden

Tarifkonflikt Warnstreiks am Mittwoch auch in Dresden

Vor der nächsten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst muss auch in Dresden mit Warnstreiks gerechnet werden. Die Gewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter der Stadtverwaltung und andere kommunale Bedienstete für Mittwoch zu Aktionen aufgerufen.

Am Mittwoch wird auch in Dresden wieder gestreikt. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Dresden.  Im aktuellen Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst muss auch in Dresden mit Aktionen von Beschäftigten gerechnet werden. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Mittwoch Mitarbeiter der Stadtverwaltung und andere kommunale Bedienstete zum Warnstreik aufgerufen. „Wir wollen Nadelstiche vor der nächsten Verhandlungsrunde setzen“, erklärte Antje Drescher von Verdi am Montag gegenüber den DNN.

Anfang kommender Woche sitzen die kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaften wieder am Verhandlungstisch. Verdi kritisiert unter anderem, dass die Kommunen bislang keinerlei Bewegung zeigen, um den Mitarbeitern entgegenzukommen. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von sechs Prozent. Nach den Angaben von Antje Drescher stößt den Mitarbeiter aber besonders bitter auf, dass die Arbeitgeberseite an der Altersversorgung der Beschäftigen Abstriche machen will. „Dieser Eingriff wäre besonders schlimm“, sagte Drescher.

Verdi hat deshalb für Mittwoch Früh in der Zeit von 6.30 Uhr bis 9.30 Uhr alle städtischen Mitarbeiter im Rathaus am Dr.-Külz-Ring zu Warnstreiks aufgerufen. Massive Einschränkungen für die Bürger sind damit wohl noch nicht zu erwarten. „Wir wollen ein Signal an die Arbeitgeber senden, bewegt euch in die richtige Richtung“, erklärte Drescher. Dann könnte es vielleicht möglich sein, schneller als beim Konflikt um die Aufwertung der Sozialberufe im vergangenen Jahr zu einer Lösung zu kommen. Seinerzeit hatte es über mehrere Tage hinweg unbefristete Streiks gegeben, waren tausende Kinder von der Schließung der Kindertagesstätten betroffen. Auch vor diesem Hintergrund sind zunächst keine Aktionen in Kitas geplant. Drescher rechnet mit Beteiligten aus der Stadtentwässerung und den Städtischen Bibliotheken. Auch der Nahverkehr sei noch nicht einbezogen. In den umliegenden Landkreisen soll es ebenfalls noch keine Warnstreiks geben.

Von Ingolf Pleil

Dr.-Külz-Ring, Dresden 51.048032 13.740339
Dr.-Külz-Ring, Dresden
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