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Vortrag mit kulinarischer Kostprobe im Dresdner Stadtarchiv

Restaurantkultur im 19. Jahrhundert Vortrag mit kulinarischer Kostprobe im Dresdner Stadtarchiv

Das Stadtarchiv Dresden lädt am 25. Februar Freunde und Geschichtsinteressierte zum Vortrag „Dresden à la carte. Entstehung und kulinarische Einordnung der Restaurantkultur 1800 bis 1850.“ Damit wird die Reihe „Exquisite Küche in Dresden“ fortgesetzt.

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Quelle: dpa

Dresden. Das Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, lädt am Donnerstag, 25. Februar, 18 Uhr, Freunde und Geschichtsinteressierte zum Vortrag von Dr. Marco Iwanzeck ein. Er stellt die Ergebnisse seiner Dissertation zum Thema „Dresden à la carte. Entstehung und kulinarische Einordnung der Restaurantkultur 1800 bis 1850.“ vor. Sein Vortrag setzt die Reihe „Exquisite Küche in Dresden“ fort.

In Dresden entstanden seit den 1820er Jahren in Geselligkeitsvereinen und Hotels, in denen man à la carte speisen konnte, die ersten Formen unserer heutigen Restaurants. Zu diesem Zeitpunkt hatte in weiten Teilen Europas die exquisite Kochkunst der Moderne bereits Einzug gehalten. Diese Form des Kochens betonte den Eigengeschmack der Hauptzutaten. Diese neue kulinarische Ästhetik beeinflusste fortan auch das Speisenangebot in den Restaurants der Stadt. Der Vortrag „Dresden à la carte“ beschreibt den Entstehungsprozess von Restaurants in der sächsischen Residenzstadt und stellt in diesem Zusammenhang den Vergleich der Kochniveaus der Gastronomie mit denen von Küchen in herrschaftlichen Privathaushalten an. An den Vortrag schließt sich eine kulinarische Kostprobe aus einem zeitgenössischen Rezept vom Hofkoch Franz Walcha an.

Marco Iwanzeck, geboren 1977 in Löbau, studierte von 2005 bis 2011 Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaften an der TU Dresden. Er promovierte zum genannten Vortragsthema. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit bilden die Ernährungs- und Konsumgeschichte im 18. und 19. Jahrhundert sowie die Beziehungsgeschichte von Sachsen und Böhmen.

Die Publikation zum Thema ist an dem Abend im Stadtarchiv erhältlich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Von DNN

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