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Vortrag am Mittwoch in der Dresdner Unterlagenbehörde zum Eröffnungsfestakt von 1985

Wie die Semperoper die Stasi ins Schwitzen brachte Vortrag am Mittwoch in der Dresdner Unterlagenbehörde zum Eröffnungsfestakt von 1985

Nach achtjähriger Bauzeit wurde die Dresdner Semperoper am 13. Februar 1985 wiedereröffnet. Für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in Dresden entwickelte sich die Absicherung der Großveranstaltung mit hunderten Ehrengäste aus dem In- und Ausland zu einer Mammutaufgabe.

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Quelle: Archiv

Dresden. Nach achtjähriger Bauzeit wurde die Dresdner Semperoper am 13. Februar 1985 wiedereröffnet. Für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in Dresden entwickelte sich die Absicherung der Großveranstaltung mit hunderten Ehrengäste aus dem In- und Ausland zu einer Mammutaufgabe. Die Aktion „Semperoper“ sollte sowohl den reibungslosen Ablauf als auch die Sicherheit des Festaktes garantieren. DNN-Redakteur Ingolf Pleil schildert bei einem Vortrag am kommenden Mittwoch in der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) auf der Riesaer Straße das ganze Ausmaß der Operation. Ausgewählte Beispiele aus den Unterlagen des MfS dokumentieren die Tätigkeit der Stasi-Offiziere.
Der Geheimdienst beobachtete die West-Journalisten, überwachte die internationalen Gäste und hielt vor allem auch potenzielle „Störer“ unter Kontrolle. Der Vortrag beleuchtet, wie minutiös die Protokollstrecke geplant und im Vorfeld die Oper selbst auf mögliche Sicherheitslücken hin untersucht wurde. Zur Eröffnung kam von Staatschef Erich Honecker bis Stasi-Chef Erich Mielke alles, was in der DDR Rang und Namen hatte, nach Dresden. Das konnten die Zehntausenden Menschen vor der Oper sehen. Wie die Stasi im Hintergrund monatelang gewirbelt hatte, enthüllen erst jetzt die hinterlassenen Akten, mit denen sich der Vortrag befasst.
„Stasi im Publikum“, Vortrag und Gespräch, Mittwoch, 11. November, 18 Uhr, BStU-Außenstelle Dresden, Riesaer Str. 7

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