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Vorplanungen für Flüchtlingsheim in der Dresdner Albertstadt sind eingeleitet

Vorplanungen für Flüchtlingsheim in der Dresdner Albertstadt sind eingeleitet

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat Vorplanungen für den Bau einer Dresdner Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber ein- geleitet. Das bestätigte LDS-Sprecher Ingolf Ulrich auf Anfrage der DNN.

"Daran werden sich die konkrete Bauplanung, die Ausschreibung des Bauauftrages, die Zuschlagserteilung und die Ausführungsplanung anschließen", so der LDS-Sprecher. Mit einem Bau- beginn sei Anfang 2016 zu rechnen. Die Kosten des Neubaus stünden beim derzeitigen Planungsstand noch nicht fest.

Der Neubau der Erstaufnahmeeinrichtung soll auf einer landeseigenen Fläche an der Ecke Stauffenbergallee/Hammerweg entstehen. Dieser Standort, auf dem früher Pferdeställe standen, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Gefängnis, zur Bereitschaftspolizei und zur ehemaligen Mülldeponie. Das hatte für Proteste unter anderem bei Grünen und Linken gesorgt. Von einer Willkommenskultur könne nicht gesprochen werden, hieß es. Der Freistaat Sachsen teilt die Bedenken nicht und hält laut Ulrich an dem Grundstück fest.

In der Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung sollen mindestens 500 Asylbewerber untergebracht werden. Diese Zahl ist zwingend erforderlich, damit das für Asylverfahren zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine Außenstelle in Dresden einrichtet. Das Amt prüft die Asylanträge. Wenn es keine Außenstelle geben würde, müssten die Asylbewerber zur Registrierung und zu Anhörungen nach Chemnitz gefahren werden, wo es eine Außenstelle des Bundesamtes gibt.

Bisher verfügt der Freistaat nur über eine Asylbewerber-Erstaufnahmeeinrichtung in Chemnitz. Diese platzt jedoch aus allen Nähten. Im vergangenen Jahr gab es mehrfach gewalttätige Auseinandersetzungen unter den Bewohnern. Deshalb plant der Freistaat in Leipzig und Dresden den Bau zweier weiterer Erstaufnahmeeinrichtungen. In einer solchen Einrichtung verbleiben Asylbewerber maximal drei Monate, ehe sie zur weiteren Unterbringung auf die kreisfreien Städte und Landkreise des Freistaates verteilt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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