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Vorbereitungen für VW-Phaeton-Nachfolger in Dresden laufen

Vorbereitungen für VW-Phaeton-Nachfolger in Dresden laufen

An den Volkswagen-Standorten in Zwickau und Dresden laufen die Vorbereitungen für das Nachfolgemodell des Phaetons. Dafür werden in Zwickau derzeit Karosseriebau und Lackiererei ausgebaut, teilte der Autobauer am Mittwoch mit.

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Ein Mitarbeiter der Gläsernen Manufaktur in Dresden kontrolliert einen Volkswagen Phaeton.

Quelle: Arno Burgi

In der Gläsernen Manufaktur in Dresden, wo die Luxuslimousine montiert wird, sollen den Angaben zufolge Arbeitsprozesse optimiert und ein Qualifizierungsprogramm für die Belegschaft aufgelegt werden.  Angaben, wann das neue Modell auf den Markt kommt, machte das Unternehmen nicht.

VW setzt auf ein neues Phaeton-Modell, weil in Dresden immer weniger Luxuskarossen des bisherigen Typs vom Band rollen. Im Vorjahr waren es 4061 Phaetons, 2012 noch knapp 11 000 Fahrzeuge. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hatte sich am Mittwoch in Chemnitz über aktuelle Projekte bei VW in Sachsen informiert. Bis 2019 will Volkswagen insgesamt 1,3 Milliarden Euro in die sächsischen Standorte in Dresden, Zwickau und Chemnitz investieren, rund 400 Millionen Euro allein in diesem Jahr, wie es hieß. 

Für 2014 zog der Autobauer eine positive Bilanz: Im Zwickauer Fahrzeugwerk wurden 225 000 Golf und Golf Variant produziert. Insgesamt liefen hier 240 000 Fahrzeuge vom Band - 20 000 mehr als im Jahr zuvor. Im Motorenwerk Chemnitz fertigte VW mehr als 760 000 Motoren und 1,1 Millionen Ausgleichswellengetriebe, VW sprach von einem „Rekordniveau“. „Wir verfolgen ein klares Ziel und wollen im laufenden Jahr unsere Produktion weiter steigern“, kündigte der Sprecher der Geschäftsführung, Siegfried Fiebig an. Volkswagen beschäftigt in Sachsen rund 10 250 Mitarbeiter, nach eigenen Angaben sind das 1500 mehr als noch 2012. VW testet in Sachsen zudem den Einsatz von einem Industrie-Roboter. „Ein Roboter mit sensorischer Haut entnimmt Ventile aus einem Behälter und positioniert diese passgenau in das Motorenmodul“, hieß es. Durch die Arbeit Hand in Hand mit der Maschine soll die körperliche Belastung für die Mitarbeiter verringert werden.

dpa

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