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Vonovia kann nicht aufsatteln

Wohnungskonzern prüft Neubauvorhaben in Dresden Vonovia kann nicht aufsatteln

Der Wohnungskonzern Vonovia wollte in Dresden neue Wohnungen bauen, indem Bestandsgebäude um ein bis zwei Etagen erweitert werden. Doch das ist auf ungeahnte Probleme gestoßen. Jetzt prüft die Vonovia Neubauten auf eigenen Grundstücken.

Der Stammtisch des Mietervereins fand reges Interesse.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Der börsennotierte Wohnungskonzern Vonovia prüft den Neubau von Wohnungen in Dresden auf eigenen Grundstücken. „Wir haben geeignete Flächen, stehen aber noch am Anfang“, erklärte Martina Pansa, Regionalgeschäftsführerin Südost bei der Vonovia, beim Stammtisch des Mietervereins Dresden. Das von Vonovia-Vorstand Klaus Freiberg angekündigte Vorhaben, auf bestehende Wohngebäude eine oder mehrere Etagen aufzusatteln (DNN berichteten), stoße dagegen auf große statische Probleme, so Pansa.

90 Prozent der Vonovia-Wohnungen in Dresden seien Plattenbauten. Bei den klassischen Sechsgeschossern seien unter den Dächern die Versorgungsleitungen verlegt worden. „Es wäre mit einem großen Aufwand verbunden, die ganzen Leitungen umzubinden“, so Pansa. Die Dachlast sei außerdem meist so gering, dass nicht einmal Solaranlagen installiert werden dürften.

2015 habe die Vonovia in Dresden rund zehn Millionen Euro für Modernisierungen ausgegeben, dieses Jahr sollen es laut der Geschäftsführerin 10,6 Millionen Euro werden. In der Florian-Geyer-Straße werde der unsanierte Wohnblock 38 bis 48 mit 240 Wohnungen in Angriff genommen. Hier sollen unter anderem die Eingangsbereiche und Treppenhäuser renoviert werden. An einem Wohngebäude in der Blasewitzer Straße wurden neue Fenster eingebaut, das gleiche soll bei 694 Wohneinheiten am Jägerpark geschehen, kündigte Pansa an.

Die Vonovia besitzt in Dresden 37 888 Wohnungen. Die meisten davon befinden sich mit 7777 im Ortsamtsbezirk Altstadt. In Loschwitz nennt der Konzern dagegen nur zehn Wohnungen sein eigen. Für 10 000 Wohnungen hat die Stadtverwaltung die Belegungsrechte inne. Die meisten davon befinden sich mit 3764 in Prohlis und 1379 in Gorbitz. In der Neustadt gibt es laut der Geschäftsführerin 1767 belegungsrechtgebundene Wohnungen.

Mietervereinsvorsitzender Peter Bartels lobte die neue Stategie des Konzerns, die sich wieder stärker an den Mietern orientiere.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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