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Von Ardenne will mit Neubau eines Entwicklungszentrums 50 neue Arbeitsplätze schaffen

Von Ardenne will mit Neubau eines Entwicklungszentrums 50 neue Arbeitsplätze schaffen

Das Unternehmen Von Ardenne Anlagentechnik erreichte im Jahr 2012 mit 260 Millionen Euro den höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Das hohe Auftragsvolumen erfordert nun einen Neubau und schafft somit 50 neue Arbeitsplätze, unter anderem für Ingenieure und Naturwissenschaftler.

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Quelle: dpa

Das Traditionsunternehmen Von Ardenne Anlagentechnik fertigt seit 1991 auf seinem Betriebsgelände in Dresden-Weißig Maschinen und Anlagen, mit denen nano- bis mikrometerdünne Funktionsschichten auf Materialien wie Glas, Metall oder Folie aufgebracht werden. Mit den beschichteten Materialien stellen die Kunden unter anderem Architekturglas, Smartphone-Displays und Touchscreens her. Bei der Herstellung von Anlagen zur Bschichtung von Architekturglas ist Von Ardenne sogar Marktführer und beliefert weltweit bekannte Glashersteller.

Mit den Funktionsschichten können bis zu 80 Prozent Energie für Heizung bezeihungsweise Kühlung gespart werden. „Aber auch bei den Smartphones bieten unsere Beschichtungen einige Vorteil. So sind sie lichtdurchlässig und erzeugen somit ein scharfes und klares Bild, aber auf der anderen Seite leiten sie sehr gut Strom, so dass beispielsweise mit einem Fingerwisch die Tastensperre aufgehoben werden kann“, erklärt Hans-Christian Hecht, Mitglied der Geschäftsführung und technischer Leiter des Unternehmens.

Smartphones und nun auch die Tablets sind Produkte ständig  neuer Wachstumsfelder, auf die sich die Mitarbeiter Von Ardenne immer neu einrichten müssen. „Unsere Kunden setzen weltweit auf immer komplexere dünne Funktionsschichten, um ihre Produkte effizienter und energiesparender zu gestalten“, sagt auch Robin Schild, Vorsitzender der Geschäftsführung. Damit stiege zusätzlich der Bedarf an innovativen Maschinen, die solche Beschichtungen aufbringen können.

Das Unternehmen legt deswegen viel Wert auf Forschung und investiert nun sieben Millionen Euro in den Neubau eines Entwicklungszentrums für zukünftige Produktlösungen in Weißig. Das Geld wird aus eigener Tasche genommen, denn seit 22 Jahren schreibt die Firma schwarze Zahlen und ist in der Lage unabhängig von Banken und Krediten diese Investition zu stemmen.

Allein im vergangenen Jahr erreichten die 650 Mitarbeiter von Ardenne einen Rekordumsatz von 260 Millionen Euro. Im Vorjahr waren 192 Millionen. Mit dem Neubau des Forschungszentrums soll auch das Jahr 2013 im Zeichen des Wachstums stehen. Das Unternehmen sucht für die kommenden Monate Ingenieure, Naturwissenschaftler und weiteres Personal. Insgesamt sollen 50 Arbeitsplätze in den Bereichen Montage, Entwicklung und Vertrieb geschaffen werden. Auch Auszubildende werden immer gern aufgenommen, die später sogar die Möglichkeit haben die Hightech-Maschinen in Brasilien oder Japan in Betrieb zu nehmen, wie Tino Hammer, drittes Mitglied der Geschäftsführung erklärt.

Von Ardenne engagiert sich auch für regionale Projekte wie den Wiederaufbau des chinesischen Pavillons und des Lingnerschlosses.

Nadine Steinmann

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