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Vom Erbstück zur Fahrzeug-Flotte: Dresdner Autovermieter Carl und Carla spezialisiert sich auf VW T4-Transporter

Vom Erbstück zur Fahrzeug-Flotte: Dresdner Autovermieter Carl und Carla spezialisiert sich auf VW T4-Transporter

Charlie war ein Erbstück. Rein rational betrachtet nur ein einfacher Volkswagen T4 mit neun Sitzen, stand er für fünf Dresdner und Leipziger Freunde rasch im Mittelpunkt ihrer Reisen.

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Richard Vetter von der Dresdner Autovermietung Carl und Carla, die sich auf VW T4 spezialisiert hat.

Quelle: Dominik Brüggemann

Was mit Ausflügen der Jungs vor rund zwei Jahren begann, zog rasch Kreise. Bekannte, Verwandte und Freunde nutzten Charlie für Ausflüge und Transporte. Der Bulli rollte und rollte, ohne immer die Versicherungsfrage und mögliche Reparaturkosten vorab geklärt zu haben.

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Den Ursprung zum Unternehmen legte ein einziger Bulli, den sich die fünf Freunde teilten. Inzwischen ist der Fuhrpark rasch angewachsen.

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Die Jungs setzten sich an eine Tisch und tüftelten an der Idee zur BSMRG GmbH, benannt nach den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen. Den ersten Stein zur Unternehmensgründung legten die fünf Freunde nach eigenen Angaben im Mai 2013. Alle studierten, wollten aber nebenbei weitere Transporter und Neunsitzer vermieten. Inzwischen haben sie ihre Studienabschlüsse in der Tasche und 40 Fahrzeuge im Fuhrpark. „Das sind alles Volkswagen T4, aus den letzten beiden Baujahren der Serie“, sagt Richard Vetter, der unter anderem für das Marketing verantwortlich ist, über die rund zwölf Jahre alten Autos, „Carl“ nennen sie die Transporter, „Carla“ die Neunsitzer. Zusätzlich bieten sie „Carlchen“ an, einfache Camper mit einer Camping-Grundausstattung. Die Fahrzeuge stehen in Dresden und Leipzig bereit.

„Wir fühlen uns mit dem T4-Bulli verbunden. Insofern ist die Modellwahl eine emotionale Geschichte“, so Vetter, der mit Carl&Carla auch auf die authentische Markenbildung setzen möchte. Die ökonomischen Aspekte wie Wartungskosten und Modellanfälligkeit stünden nicht im Vordergrund. Wäre das erste Fahrzeug ein Ford Transit gewesen, böte das Dresdner Start-up nach eigenen Angaben jetzt eine andere Automarke an.

Statt mit neuen Topmodellen zu punkten, setzen die fünf Unternehmer auf andere Alleinstellungsmerkmale: „Unsere Gebrauchtfahrzeuge sind im Einkauf günstiger und wir geben den geringeren Mietpreis an unsere Kunden weiter“, so Vetter. Entsprechend buchten vor allem Sportmannschaften, Festivalbesucher und Unternehmer, die nicht auf luxuriöse Fahrzeuge angewiesen sind. Das Vermietungsgeschäft sei jedoch auch sehr saisonabhängig. „Die Studenten fahren viel in den Semesterferien weg, die Festivals sind ausschließlich im Sommer“, so Vetter über die Kernzeiten.

Perspektivisch wollen die fünf Männer ihren Betrieb zunächst optimieren, im Frühling soll eine neue Homepage starten. Ob der T4 langfristig das Carl&Carla-Modell bleibt, ist offen. Charlie, das erste Fahrzeug der fünf Jungunternehmer, hat inzwischen ausgedient. Die Idee des gemeinsamen Reisens müssen jetzt die anderen Fahrzeuge transportieren.

Dominik Brüggemann

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