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Vom Backofen zur Studentenbude - Die ruinöse Dresdner Brotfabrik mutiert zur Wohnidylle

Vom Backofen zur Studentenbude - Die ruinöse Dresdner Brotfabrik mutiert zur Wohnidylle

Wo einst aus fast einem Dutzend riesiger Backöfen das Brot für die Dresdner Bevölkerung kam, nach der Wende aber - gut sichtbar sowohl von der Tharandter Straße als auch von den Eisenbahngleisen - der langsame Verfall einsetzte, dort könnten sich schon in zwei oder drei Jahren Studenten als Wohngemeinschaft etablieren.

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In der ehemaligen Dresdner Brotfabrik an der Tharandter Straße sollen 54 Wohnungen entstehen. Zwei Drittel der geplanten Einheiten hat der Investor - die Ventar Immobilien AG - bereits verkauft.

Quelle: Peter Weckbrodt

Es werden aber auch "ganz normale" Mieter Einzug halten. Die Rede ist von der ehemaligen Dresdner Brotfabrik im Plauenschen Grund im Dresdner Stadtteil Dölzschen. Die Ventar Immobilien AG hat das Gelände mit den darauf befindlichen Gebäuden vor gut zwölf Jahren erworben.

Nun wird es offenbar Ernst. Dem Bauaufsichtsamt liegt ein Antrag für eine Baugenehmigung vor. Das Stadtplanungsamt bewertet das Vorhaben aus städtebaulicher Sicht positiv. Das Baugenehmigungsverfahren läuft noch. Uwe Herrmann, Aufsichtsratsvorsitzender bei Ventar, sieht dessen Ausgang zuversichtlich entgegen. Denn seine diesbezüglichen Erfahrungen mit dem Dresdner Rathaus sind gut. Er rechnet mit dem Abschluss des Genehmigungsprozesses in etwa zwei bis drei Wochen. Schon rund ein Drittel der geplanten 54 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 2773 Quadratmetern seien verkauft. Insgesamt rechnet er mit einem Verkaufserlös von 9,1 Millionen Euro. Dem Verkauf schließt sich die Sanierung der Mühlengebäude an. Im Sommer 2016 könnten die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Für die Sanierung hat das Rathaus denkmalpflegerische Auflagen zum Erhalt und zur Dokumentation von historischen Bauteilen, notwendigen restauratorischen Untersuchungen sowie zur Gestaltung und Abstimmung neuer Bauteile erteilt. Auch dies bereitet dem schwäbischen Investor keine Kopfschmerzen. Seine Firma verfüge über große Erfahrungen speziell in Sachen denkmalsgerechter Bauwerkssanierung im Dresdner Raum. Geplant sind Wohnungsgrößen zwischen 28 und rund 80 Quadratmeter. Davon werden neun Einheiten so gestaltet, dass sie problemlos für studentische Wohngemeinschaften hergerichtet werden können. Die architektonisch gefundenen Lösungen dürften interessant sein.

Die ehemalige Braunsche Brotfabrik, auch als Dölzschener Neumühle und als Friedrich-August-Mühle in den Annalen auffindbar, entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Ihre heutige Architektur ist auf die Jahre 1917/18 zurückzuführen. Nach 1945 wurde sie durch den Konsum-Backwarenbetrieb genutzt. Mit der Wende kam das Aus für die Brot- fabrik, seit etwa vier Jahren steht die Fabrik leer.

www.ventar.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.02.2015

Peter Weckbrodt

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