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Vom Abriss in den Aufbau: Der neue Kulturpalast in Dresden nimmt Gestalt an

Vom Abriss in den Aufbau: Der neue Kulturpalast in Dresden nimmt Gestalt an

Das Abreißen, Abtragen und Zerstören im Dresdner Kulturpalast ist fast vorbei. Die Sanierungsarbeiten drehen sich langsam ins Positive, der Palast nimmt seine neu geplante Gestalt an.

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Der Dresdner Kulturpalast während der Sanierung. 2017 soll er wieder öffnen.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Wir sind kurz davor, die letzten Abrissarbeiten anzugehen. Wir verlassen praktisch die destruktive Phase und gehen in die konstruktive Phase über“, sagte Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) bei einem Baustellenrundgang am Freitag. Dabei liegen die Bauarbeiter auch im Zeitplan, versicherte Thomas Puls, Projektleiter der Kommunalen Immobilien Dresden GmbH.

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Die Bauarbeiten im Dresdner Kulturpalast liegen im Zeitplan. Nach dem Abriss im Gebäude steht jetzt die Sanierung auf dem Plan.

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Tief unten im Keller steht bereits der Rohbau des späteren Kabarettsaals der Herkuleskeule. „Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Die erste Kulturinstitution existiert somit im Rohbau“, sagte Lunau. Der Saal und der Konzertraum der Philharmonie sind übereinander angeordnet. „Über der Decke der Herkuleskeule kommt eine starke Schallisolierung, damit darüber der Saal der Philharmonie errichtet werden kann“, erklärte Lunau. Später sollen 250 Gäste Platz in der Herkuleskeule finden. 

Der Plan sieht weiterhin vor, dass der Kulturpalast im Frühjahr 2017 wiedereröffnet wird. Doch nicht nur die Philharmonie, die Städtische Bibliothek und die Herkuleskeule sollen Besucher anziehen. „Der Kulturpalast soll sich als Anlaufpunkt im Dresdner Zentrum etablieren“, wünscht sich der Kulturbürgermeister. Deshalb ziehe auch das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche und die Dresden-Information wieder in das Gebäude ein. „Damit wird dem Gebäude seine ursprünglich zentrale Rolle als kultureller städtischer Treffpunkt im Herzen unserer Stadt wieder wiedergegeben.“ 

Der Projektleiter Puls entschuldigte sich am Freitag auch für den teils schallenden Baulärm. „Ich möchte mich bei allen benachbarten Bewohnern und Gewerbetreibenden für ihr Verständnis während der Rückbauphase bedanken“, sagte er. Demnach seien bislang noch keine Beschwerden eingegangen.

Dominik Brüggemann

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