Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Volksbank Dresden sammelt erstaunlich viele Kundeneinlagen und legt auch beim Kreditgeschäft zu

Volksbank Dresden sammelt erstaunlich viele Kundeneinlagen und legt auch beim Kreditgeschäft zu

Für die Dresdner Volks- und Raiffeisenbank ist das vergangene Jahr besser gelaufen als erwartet. Befürchtungen, die Erträge könnten deutlich einbrechen, bewahrheiteten sich nicht.

"Für das laufende Jahr sind wir deutlich mutiger", sagte Vorstandssprecher Thomas Müller gestern in Dresden und schob nach: "2014 werden die Erträge nicht spürbar runtergehen."

Mit Blick auf erfreuliche Konjunkturaussichten in den nächsten Monaten dürfte das klappen. Ob allerdings weiterhin soviel Geld auf die Passivseite der Bank wandert, dass die Milliarde in den Büchern bleibt, ist fraglich. In der vorläufigen Bilanz für 2013 jedenfalls reißt das Genossenschaftsinstitut mit 1,064 Milliarden Euro diese Schwelle bei den Kundeneinlagen. Wobei vor allem Tagesgelder gefragt waren. Deren Summe schoss gegenüber 2012 um knapp 100 Millionen auf 569 Millionen Euro (+8 Prozent) hoch. "Eine erfreuliche Überraschung!", so Müllers Kommentar, denn erwartet worden war ein Plus von etwa 3,5 Prozent. Das Sparbuch mit seiner mageren 0,15-Prozent-Verzinsung hat trotz einer Inflation im Zwei-Prozent-Bereich erstaunlicherweise noch immer Fans unter den insgesamt 62 419 Volksbank-Kunden - allerdings sanken hier die Einlagen von 157 Millionen auf 142 Millionen Euro.

Volksbankvorstand Walter Netter warf sich trotzdem für seine Bankberater ins Zeug. Natürlich versuchten die, den Volksbank-Kunden einträglichere Anlagen anzubieten, aber da Wertpapiere oder Fonds nunmal nicht ohne Risiko zu ha-ben seien, scheuten noch immer viele Menschen davor zurück.

Thomas Müller präsentierte gestern mit einer Bilanzsumme von 833 Millionen Euro (2012: 811 Millionen) vorläufige Zahlen, mit denen die Regionalbank zufrieden ist. Der erwartbare Vorsteuerertrag sei eine der Grundlagen dafür, dass die gut 16 100 Eigentümer des Genossenschaftshauses wahrscheinlich wieder mit einer Dividende von vier Prozent rechnen können.

Vor allem bei einer der wichtigsten Einnahmequellen, bei den Krediten, steht die Bank gut da: um 12,4 Prozent auf 254 Millionen Euro ging es hier nach oben. Dabei legen die Vorstände Wert darauf, immer öfter auch bei nachhaltigen Projekten wie Öko-Anlagen mit am Ball zu sein, sagte Walter Netter. Stabile Erträge aus Finanzierungsgeschäften erwartet die Volksbank auch im laufenden Jahr. "Wir teilen Szenarien nicht, die einen krassen Einbruch vorhersagen", so Müller, zumal sich selbst schlechte Konjunkturzahlen in Dresden immer nochmal anders, eben besser anfühlten.

Die Volksbank hat in und um Dresden 188 Mitarbeiter (Vorjahr: 195) und betreibt 27 Geschäftsstellen, elf davon als Selbstbedienungsfilialen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.02.2014

Barbara Stock

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.