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Voliere am Orang-Utan-Haus im Dresdner Zoo wird bis April umgestaltet

Wunderbunte Vögelchen kommen Voliere am Orang-Utan-Haus im Dresdner Zoo wird bis April umgestaltet

Ein Pärchen Blaukappenhäherlinge wird ab April in der Voliere am Orang-Utan-haus im Dresdner Zoo umherflattern. Die in China beheimateten Singvögel sind vom Aussterben bedroht. Die Anlage wird gegenwärtig umgestaltet.

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Die Chinesischen Bambushühner werden gemeinsam mit den Blaukappenhäherlingen die umgestaltete Anlage im Zoo bevölkern.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Zwei wunderbunte Vögelchen werden von April an in der momentan verwaisten Voliere zwischen Orang-Utan-Haus und Buntmardervoliere umherflattern. „Es handelt sich um ein Pärchen Blaukappenhäherlinge – vom Aussterben bedrohte Singvögel, die eigentlich in Zentralchina beheimatet sind“, berichtet Kurator Matthias Hendel. Der Dresdner Zoo bekommt die beiden Vögel von einem Privatzüchter aus Holland. Blaukappenhäherlinge verfügen über eine blaue Kappe, wie ihr Name schon sagt, eine schwarze Maske, gelbes Brust- und rotbraunes Rückengefieder. In freier Natur kommen sie paarweise vor oder in Junggesellentrupps.

Damit sich das Pärchen wohlfühlt auf der Anlage, legen die Zoo-Mitarbeiter einen Teich an, pflanzen Bambus und nehmen das Trenngitter heraus, das noch aus den Zeiten stammt, als zwei Feuerwiesel das Gehege bevölkerten. Das Männchen starb 2014, das Weibchen wurde 2015 an einen tschechischen Zoo abgegeben. „Feuerwiesel sind Marder und als dämmerungsaktive Tiere selten zu sehen gewesen, weil sie sich in ihren Erdhöhlen verkrochen haben“, erklärt Hendel. Daher habe man sich entschlossen, statt der Wiesel die Blaukappenhäherlinge zu zeigen. Damit sie nicht vereinsamen, bekommen sie Gesellschaft in Gestalt zweier Chinesischer Bambushühner, die bereits hinter den Kulissen leben und gleichfalls ab April zu sehen sind. Diese Geschöpfe aus der Familie der Fasanenartigen sind im Süden Chinas und in Taiwan beheimatet.

Es ist bereits die zweite Anlage, die der Zoo in diesem Jahr umgestalten will. Ein Pärchen Mohrenmakis soll im Frühjahr auf die ehemalige Anlage der vier Kattas ziehen, die an einen chinesischen Zoo abgegeben worden sind.

Von Katrin Richter

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