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„Völlig überdimensioniertes Einkaufzentrum“ – Dresdner SPD übt Kritik an Globus-Projekt

„Völlig überdimensioniertes Einkaufzentrum“ – Dresdner SPD übt Kritik an Globus-Projekt

Die Kritik an den Bauplänen für den Globusmarkt am Leipziger Bahnhof reißen nicht ab. „Globus und seine Befürworter im Stadtrat können es drehen und wenden, wie sie wollen: Ein völlig überdimensioniertes Einkaufszentrum am Leipziger Bahnhof wird die gesunde Einzelhandelsstruktur in der Neustadt und in Pieschen massiv beschädigen – und damit die gesamten Stadtviertel“, ist sich Vincent Drews, Vorsitzender der Neustadt-SPD, sicher.

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So soll künftig das Areal des Alten Leipziger Bahnhofs in Dresden aussehen.

Quelle: Kretschmar Dr. Borchers

Die kleinen Läden in der Neustadt würden viel vom Flair der Viertel ausmachen, so Drews. Und so sei es nicht zu verstehen, warum man die Stadt mit noch mehr Konsumtempeln überfrachten muss. Absurd sei es, dass in die Sanierung der Königsbrücker Straße viele Millionen investiert werden sollen und dann in der Nähe ein Einkaufszentrum gebaut werden soll, das noch mehr Autos in die Stadt zieht. Drews wirft der Oberbürgermeisterin und der CDU vor, sich zu sehr nach den Investoren zu richten. Hauptsache diese „bringen nur genug Geld mit“.

Er sehe kein eigenes stadtplanerisches Konzept bei der Stadtverwaltung. Obwohl Globus weitere Millionen investieren will, um die Infrastruktur zu verbessern, kritisieren neben der SPD auch die Grünen das Projekt weiterhin. Sie verweisen vor allem auf den anwachsenden Verkehr. Die beiden Parteien verwiesen auch auf eine Vorlage die ergab, dass im Bereich Lebensmittel in Dresden bereits eine Überversorgung mit Verkaufsflächen von 24 Prozent bestehe. Globus werde also bestehenden Einzelhandel verdrängen, statt eine Versorgungslücke zu schließen.

„Die Verwaltung selbst geht bereits vor der Eröffnung von Globus von einer Überversorgung mit Lebensmittelangeboten von 24 Prozent aus. Trotzdem wird dem überdimensionierten Einzelhandelsprojekt bescheinigt, verträglich zu sein. Begründet wird dies mit leicht veränderten Flächengrößen. Damit ignoriert die Verwaltung gegenteilige Schlüsse und Aussagen unabhängiger Gutachten, ohne dass für die neuen Flächengrößen ein eigenes Gutachten vorliegen würde“, so der Grünen-Ortsbeirat Valentin Lippmann.

Julia Vollmer

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