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Vodafone startet in Dresden mobiles Bezahlen

Vodafone startet in Dresden mobiles Bezahlen

Bücher, Kaffees, Benzin und anderes kann man ab sofort in vielen Dresdner Läden, Restaurants und Tankstellen per Computertelefone (Smartphone) bezahlen: Einfach Handy an die Kasse halten und in Sekundenschnelle wird der Betrag von einem zuvor aufgeladenen Guthaben abgebucht.

Diese neue Bezahlmethode per Nahfeldkommunikations-Chip (NFC) hat Vodafone jetzt gemeinsam mit Visa und weiteren Partnern in Dresden gestartet.

In Asien und Skandinavien ist diese komfortable und schnelle Technik bereits recht weit verbreitet. In Dresden hatte es bisher mit dem "Vierteldollar" in der Neustadt zwar schon einmal ein lokal organisiertes NFC-Projekt fürs Bezahlen per Handy gegeben. Die Pulsnitzer Betreiberfirma "Secupay" hatte das Projekt allerdings nach nur anderthalb Jahren Ende Februar 2013 wegen des hohen Aufwandes und rechtlicher Probleme eingestampft.

Mit Konzernen wie Vodafone und Visa im Rücken dürfte der neue Anlauf namens "Vodafone Wallet" diesmal aber wohl mehr Dauer haben: "In ein paar Jahren gehen wir alle nur noch mit dem Handy aus dem Haus und brauchen keine Geldbörse mehr mitzunehmen, keine Autoschlüssel", ist Arndt Hecker, der für Vodafone die Werbetrommel für das Projekt rührt, überzeugt. Er verwies auf Beispiele wie die Autoteil-Flotte von BMW, deren Wagen von den Nutzern inzwischen auch per NFC-Smartphone geöffnet werden, auf Möbelhersteller, die Schränke mit NFC-Schloss entwickelt haben und ähnliche Trends.

Wie erwähnt, ist das Handy-Bezahlen in Dresden jetzt leider erst mal nur Vodafone-Kunden vorbehalten: Wer mitmachen will, muss sich die kostenlose "Vodafone-Wallet"-App auf sein Smartphone laden und kann seine SIM-Karte in Vodafone-Läden gegen eine NFC-fähige SIM umtauschen. Außerdem braucht man ein Smartphone mit NFC-Chip. Die sind in den Telefonen asiatischer Hersteller wie Samsung und HTC meist schon eingebaut. Wer ein iPhone oder ein Nokia 925, hat, bekommt von Vodafone einen NFC-Aufkleber. Bezahlt wird dann mit einer Art Vorbezahl-Kreditkarte (Prepaid), die übers Giro-Konto aufgetankt wird.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2014

Heiko Weckbrodt

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