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Vizevorstand der Dresdner Neumarktgesellschaft: Der Neumarkt ist noch nicht fertig

Vizevorstand der Dresdner Neumarktgesellschaft: Der Neumarkt ist noch nicht fertig

Heute lädt die Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) zur Diskussion "Wie weiter am Dresdner Neumarkt?" in den Lichthof des Rathauses ein. Auf dem Podium: die Baubürgermeister von Dresden und Potsdam Jörn Marx und Matthias Klipp, der Chef der Dom-Römer GmbH, Frankfurt a.

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Torsten Kulke

M., Michael Guntersdorf, sowie die Investoren Berndt Dietze, Geschäftsführer der Baywobau Dresden, und Laurentius A. Hegeman, Geschäftsführer der Kondor Wessels Holding GmbH. Die Veranstaltung wird von "Welt"-Journalist Dankwart Guratzsch moderiert. DNN sprachen dazu mit Torsten Kulke, Vizevorstand der Neumarktgesellschaft.

DNN: In Frankfurt entsteht zwischen Dom und Römer, in Potsdam rund um den Alten Markt ähnlich wie in Dresden ein Altstadtquartier neu. Was verbindet oder unterscheidet die Projekte?

Kulke: Nachhaltige Altstadtreparatur ist in Frankfurt und Potsdam noch schwieriger, weil auf den Grundstücken Gebäude standen. Dresden hatte viel freie Fläche zur Verfügung. Die Planungen für den Wiederaufbau des kulturhistorischen Zentrums in Dresden reichen bis in die DDR-Zeit zurück.

Warum die Debatte um drei Städte?

Die Leistungen von Stadtplanung, Architekten und Bürgerschaft haben auf Frankfurt und Potsdam abgefärbt. Das Dresdner Leitbautenkonzept wurde übernommen, aber die Ausführung ist unterschiedlich. Heute könnte Dresden von den anderen lernen.

Inwiefern?

In Frankfurt werden Objekte schlüsselfertig in Erbbaupacht übergeben. So nimmt die Stadt Einfluss auf die Qualität. In Potsdam erfolgt eine Einzelvergabe von Flächen, kein Quartierverkauf. Die Investoren können ausgewählt werden. Dazu regeln Gestaltungssatzung und Bebauungsplan die Qualitätsmaßstäbe.

Der Neumarkt ist weitgehend bebaut?

Nein. Rund die Hälfte des Bauvolumens steht noch aus. Es ist wichtig in dieser Phase festzulegen, ob nur hübsche Fassaden hingestellt oder auch Grundstrukturen gestaltet werden.

Warum sitzen dann nicht auch Investoren im Podium, um deren Projekte aktuell gestritten wird?

Einladungen zur Teilnahme sind an alle gegangen. Die Baywobau hat sehr viel in Dresden gebaut und Kondor Wessels ist auch in Potsdam aktiv.

Es fragte: Genia Bleier

Öffentliche Diskussion: Heute, 18.30 bis 21.30 Uhr, Lichthof Rathaus, Dr.-Külz-Ring

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.06.2012

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