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Vitamine und viel Herzblut: Dresdner Grundschüler sammeln Spenden für Kinderkrebsstation

Vitamine und viel Herzblut: Dresdner Grundschüler sammeln Spenden für Kinderkrebsstation

Ungewöhnliche Scheckübergabe am Dresdner Uniklinikum: Viertklässler der 16. Grundschule „Josephine“ haben Spenden für die Kinderkrebsstation gesammelt und das Geld am ersten Ferienmittwoch überreicht.

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Bruno, Safiya, Lukas, Melissa, Nele, Lisa und ihre Klassenkameraden haben mit einem Vitaminbasar Spenden für die Kinderkrebsstation gesammelt.

Quelle: Tanja Tröger

Insgesamt 67 Euro haben die Schüler hauptsächlich mit einem „Vitaminbasar“ zusammengetragen. In Eigenregie hatten die 26 Zehn- und Elfjährigen in der vorletzten Schulwoche Obst geschnippelt, zu Spießen gesteckt und ihren Mitschülern in den Pausen zu taschengeldfreundlichen Preisen von 10 bis 20 Cent verkauft. Wie viel Kilo Obst sie verarbeitet haben, wissen die Kinder nicht – „aber es war sehr, sehr viel“. „Vor allem sehr viel Ananas“, sagt Bruno mit schelmischem Kennerblick. „Wir dachten uns, Kuchenbasare gibt es schon etliche, und wir wollten lieber etwas Gesünderes machen“, berichten die Schüler.

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Ingesamt 67 Euro haben die 26 Schüler der Klasse 4b der 16. Grundschule gesammelt.

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Die Idee, die Einnahmen für die Kinder-Onkologie zu spenden, kam den Viertklässlern, weil einer ihrer Schulkameraden erkrankt war und sie miterleben, wie er sich ins Leben zurückkämpfte. „Er geht nicht mit schwimmen, wird abgeholt, durfte früher nicht mit auf die Hofpause“, erzählen die Mädels. „Aber er ist ein sehr Netter, ganz hilfsbereit und zurückhaltend.“

Über die ungewöhnliche Spendensammlung staunten auch Onkologe Meinolf Suttorp, Stationsleiterin Bianka Engelke sowie Diana Heynold, die Erzieherin auf der Kinderkrebsstation. „Einen Vitaminbasar hatten wir noch nicht“, so Stationsschwester Engelke. Die beiden Frauen haben auch schon konkrete Pläne, wofür sie das Geld verwenden wollen: „Unsere Puppen sind nackt und frieren“, sagt Erzieherin Heynold. „Wir werden ihnen neue Kleider kaufen und auch ein paar neue Puppen, damit unsere Patienten schöner spielen können.“

Insgesamt zwölf Betten gibt es auf der Kinderonkologie-Station im Mildred-Scheel-Haus der Uniklinik, dazu kommen fünf tagesklinische Plätze. Die reichen bei weitem nicht aus, berichten die Pflegerinnen: „Ein Sommerloch wie sonst erleben wir schon seit zwei Jahren nicht mehr. Zur Zeit haben wir sehr viele Leukämie-Patienten“, so Engelke. Dennoch gehe es keineswegs traurig zu. „Bei uns ist immer Leben und Action“, lacht Diana Heynold.

ttr

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