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Vision für Dresdner Fernsehturm landet auf Tillichs Tisch

Vision für Dresdner Fernsehturm landet auf Tillichs Tisch

Mit 28.000 Unterschriften im Rücken fordern die Mitglieder des Vereins Fernsehturm Dresden e.V. die öffentliche Nutzung des höchsten Turms der Stadt ein.

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Eberhard Mittag, Vorstand des Fernsehturm Dresden e. V., Vereinsbeirätin Barbara Lässig und Fritz Jäckel, Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei bei der Übergabe der Fernsehturm-Petition.

Quelle: Dominik Brüggemann

Vorstand Eberhard Mittag setzt sich seit Jahren für die Öffnung ein und sammelte die Signaturen für eine erfolgreiche Petition (DNN berichtete). Am Montag übergaben Mittag und seine Mitstreiter die Unterschriften-Petition offiziell in der Sächsischen Staatskanzlei.

„Ihr Anliegen trage ich morgen dem Ministerpräsidenten vor“, versprach Fritz Jäckel, Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei, bei der Übergabe in der Englischen Bibliothek. Damit haben die Vereinsmitglieder den Fernsehturm auf eine neue politische Ebene gehoben. Auch ein Brief an die Deutsche Telekom, der jetzigen Besitzerin des 252-Meter-Turms, soll folgen. „Darin werde ich die Telekom auf ihr Engagement hinweisen und den Erfolg ihrer Petition betonen“, so Jäckel gegenüber Mittag. Die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm GmbH ist der Eigentümer des Kulturdenkmals und betreibt den Turm seit 1991.

Dresdens höchste Gebäude:

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World Trade Center: 55 Meter

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Machbarkeitsstudie ist der nächste wichtige Schritt

Gleichzeitig gab Jäckel zu verstehen, dass die Staatskanzlei für die tatsächliche Umsetzung nicht zuständig sei. Mittag setzt bei seinen Plänen derweil auf die Dresdner. „Es ist eine Frage des Geldes, deshalb hoffe ich auf Spenden und Sponsoren“, so Mittag, der den fehlenden Brandschutz als kleinstes Problem abtat. Insgesamt könnte die Sanierung rund 12 Millionen Euro kosten, inklusive eines neuen Cafés in luftiger Höhe. Der wichtigste und folgerichtig nächste Schritt sei eine Machbarkeitsstudie. „Es geht uns nicht nur um die Öffnung eines Cafés“, sagte Vereins-Beirätin Barbara Lässig und verwies auf ein umfassendes Exposé, das am Mittwoch offiziell vorgestellt und weitere Planungen offenbaren soll.

Das Gespräch mit Jäckel habe die Vereinsmitglieder in ihrem Vorhaben motiviert: „Es verlief sehr gut. Er stärkte uns den Rücken für unser Engagement und der Brief ist dafür ein starkes Zeichen“, so Lässig gegenüber DNN-Online.de. Der Fernsehturm ist seit der letzten Sanierung im Jahr 1991 nicht mehr öffentlich zugänglich. Zuvor konnten Touristen ein Restaurant und eine Aussichtsplattform in rund 148 Metern Höhe besuchen.

Dominik Brüggemann

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