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Vier Sperrbezirke in Dresden wegen Bienenpest

Briesnitz, Stetzsch, Bühlau und Trachenberge betroffen Vier Sperrbezirke in Dresden wegen Bienenpest

In vier Dresdner Stadtteilen hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt die Amerikanische Faulbrut bei Bienen festgestellt. Das hat die Verwaltung am Donnerstag mitgeteilt. Betroffen sind Bereiche in Briesnitz, in Stetzsch, in Bühlau und in Trachenberge. Dort wurden Sperrbezirke gebildet.

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Der Bezirk in Briesnitz erstreckt in etwa von der Autobahnbrücke über die Briesnitzer Höhe bis zur Ockerwitzer Straße.
 

Quelle: Stadt Dresden

Dresden.  In vier Dresdner Stadtteilen hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt die Amerikanische Faulbrut bei Bienen festgestellt. Das hat die Verwaltung am Donnerstag mitgeteilt. Betroffen sind Bereiche in Briesnitz, in Stetzsch, in Bühlau und in Trachenberge. Dort wurden Sperrbezirke gebildet.

Die Amerikanische Faulbrut – auch Bienenpest genannt – ist eine Erkrankung der älteren Bienenbrut, der so genannten Streckmaden. Im Erkrankungsverlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf und es bleibt nur eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig. Alle Bienenvölker und -stände in den Sperrgebieten sind deshalb umgehend amtlich auf Fallbrut zu untersuchen. Alle betroffenen Imker werden gebeten, sich unter der Nummer 4 08 05 11 unverzüglich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu melden.

Zudem gelten für sie folgende Regeln: Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort bewegt werden, Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wachsabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften nicht aus den Ständen entfernt werden. Das gilt nicht für Wachs oder Wabenteile, wenn sie an Wachs verarbeitende Betriebe unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung verfügen. Da Honig aus den Bienenvölkern für den menschlichen Verzehr ohne Einschränkungen geeignet ist, gilt dies auch nicht für Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.

Die angeordneten Schutzmaßnahmen werden erst nach Abschluss der Untersuchungen aufgehoben. Die dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt bekannten Imker in den Sperrgebieten werden einzeln angeschrieben. Ihnen wird mitgeteilt, welche Maßnahmen im Einzelfall notwendig sind.

Von Christin Grödel

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