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Viele Geburten: Babyboom in Dresden hält an

Viele Geburten: Babyboom in Dresden hält an

Dresden. Der Babyboom in Dresden hält weiter an. Im ersten Quartal 2012 stellte das Dresdner Standesamt 1807 Geburtsurkunden aus.

Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres zählte die Landeshauptstadt 1691 Neugeborene, von Januar bis März 2010 waren es 1560 Babys. Im gesamten Jahr 2011 verzeichnete das Standesamt insgesamt 7322 Geburten, 101 mehr als im Vorjahr.

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Im Diakonissenkrankenhaus gab es 264 Geburten mit 269 Neugeborenen im ersten Quartal des Jahres.

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Das Universitätsklinikum in der Johannstadt vermeldete am Donnerstag für das erste Quartal bei 544 Geburten 573 Säuglinge, davon exakt 300 Jungen. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren betrug die Zahl der Babys an der Pfotenhauerstraße im gleichen Zeitraum 404, der Zuwachs beläuft sich seither somit auf 42 Prozent. Allein im März 2012 kamen 208 Kinder, darunter 17 Zwillingspärchen, zur Welt - ein Rekordwert für diesen Monat in der Uniklinik. Damit ist sie unangefochtener Spitzenreiter in der Stadt.

Doch viele Neudresdner verließen im ersten Quartal auch andere Kreißsäle. So gab es im Krankenhaus Dresden-Neustadt 384, im St.-Joseph-Stift 296 und im Diakonissenkrankenhaus 264 Geburten. Diese Werte bewegen sich zumeist im gleichen Bereich wie in den Vorjahren. Der Großteil des Zuwachses geht somit auf die Uniklinik zurück.

„Der Anstieg liegt vor allem daran, dass es hier in Dresden relativ viele junge Leute gibt", sagt Gabriele Kamin, ärztliche Leiterin der Geburtsklinik. Dass sich die meisten Eltern für das Krankenhaus in der Johannstadt entscheiden, führt die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe auf die umfangreiche medizinische Betreuung vor Ort zurück. Das Perinatalzentrum, das sich um die für Mutter und Kind gesundheitlich besonders kritische Periode zwischen der 24. Schwangerschaftswoche und dem siebten Tag nach der Geburt kümmert, hat die höchste Versorgungsstufe.

Zu den Angeboten gehört seit Beginn des Jahres auch eine Stillbeauftragte. Die speziell ausgebildete Hebamme Christiane Menzel betreut Mütter mit Fragen zum Stillen, stillende Patientinnen vor und nach Operationen sowie Mütter, die wegen verordneter Medikamente abstillen müssen.

Aktuell sind seit Neujahr in der Uniklinik schon über 610 Kinder zur Welt gekommen. Zu den jüngsten Dresdnern gehört auch Anabel, die in der Nacht zu Dienstag geboren wurde. Ihre 30-jährige frischgebackene Mama Anne Wittig hat sich mit ihrem Mann wegen der Wohnortnähe und der guten Betreuung für die Uniklinik entschieden. Sie hat die Geburt gut überstanden und sagt: „Mutter zu werden ist ein unbeschreibliches Gefühl."

Stefan Schramm

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