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Viele Dresdner befürchten Mietanstieg - Jeder fünfte rechnet mit Erhöhung im kommenden Jahr

Viele Dresdner befürchten Mietanstieg - Jeder fünfte rechnet mit Erhöhung im kommenden Jahr

Jeder fünfte Dresdner rechnet im kommenden Jahr mit einer Mieterhöhung. Das geht aus der Befragung für das aktuelle DNN-Barometer hervor. Auch der Dresdner Mieterverein rechnet damit, dass Wohnungsunternehmen die Spielräume für Mietsteigerungen voll ausschöpfen könnten.

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Sanierter Altbau zum günstigen Preis? In Dresden ist dies bereits schwer zu finden.

Quelle: RalfU Heinrich

Eine große Mehrheit der Dresdner fordert von der Stadt den Einsatz gegen eine drohende Wohnungsknappheit.

Unter anderem aufgrund steigender Bevölkerungszahlen könnten in zehn Jahren in Dresden etwa 20 000 Wohnungen fehlen. Beim DNN-Barometer sprach sich deshalb eine große Mehrheit dafür aus, dass die Stadt aktiv gegen die Entwicklung vorgeht. Geteilt sind die Ansichten darüber, ob Dresden selbst Wohnraum schaffen soll, oder ob es genügt, dies finanziell zu unterstützen. Nach dem Woba-Verkauf verfügt die Stadt nicht mehr über einen eigenen Wohnungsbestand, mit dem auch auf soziale Entwicklungen in Dresden reagiert werden könnte.

Mit der Verknappung des Wohnungsbestandes könnten auch Mieterhöhungen einhergehen. Der Dresdner Mieterverein rechnet sogar mit einer Wohnungsnot. „Vor fünf Jahren hatten wir noch einen Wohnungsleerstand von 20 Prozent", erklärte Mietervereinschef Peter Bartels gegenüber DNN. Inzwischen sei die Quote durch Abrisse, Zuzüge und ausbleibende Neubautätigkeit auf etwa fünf Prozent gesunken. Bartels hält es deshalb für möglich, dass Vermieter den gesetzlichen Spielraum für Mieterhöhungen voll ausreizen. Damit könnten die Preise fürs Wohnen um 20 Prozent in drei Jahren steigen.

Rathaussprecherin Nora Jantzen widerspricht der Einschätzung. Von einer Wohnungsnot könne in Dresden nicht gesprochen werden. Bislang sei die Mietpreisentwicklung in der Landeshauptstadt moderat. Die Wohnkostenbelastung der Einwohner sei im Durchschnitt nicht gestiegen, weil sich die durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen stärker erhöht hätten als die Mieten.

Axel Viehweger vom Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften stellte gegenüber DNN auch für die Zukunft konstante, günstige Mieten in Aussicht.

chs

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