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Viel Beton für neue Wohnanlage in Pieschen

Markus-Projekt Viel Beton für neue Wohnanlage in Pieschen

Mit schwerem Gerät gießen Bauarbeiter die größte Bodenplatte für Pieschens neue Wohnanlage. Auf der Brache zwischen Bürgerstraße und Leipziger Straße entstehen 114 Wohnungen.

Das Fundament für die neue Wohnanlage wird gegossen. Ende 2017 sollen 114 Wohnungen bezugsfertig sein.
 

Quelle: Madeleine Arndt

Dresden.  Mit schwerem Gerät gießen Bauarbeiter an diesem Donnerstag die größte Bodenplatte für Pieschens neue Wohnanlage. Auf der ehemaligen Brache am Rathaus, zwischen Bürgerstraße und Leipziger Straße, entsteht derzeit eine Wohnanlage mit 114 Wohnungen in vier Gebäuden inklusive Tiefgarage. Bei den Zwei- bis Fünf-Raum-Wohnungen handelt es sich ausschließlich um Mietwohnungen und nicht um Eigentumswohnungen. Die Kaltmiete beginnt bei 8,60 Euro pro Quadratmeter bei den an der Bürgerstraße geplanten Drei-Raum-Wohnungen und steigt auf bis zu elf Euro pro Quadratmeter bei den luxuriöseren Apartments mit Elbeblick an der Leipziger Straße. Die größte Wohnung misst 142 Quadratmeter. Sie wird in der dritten Etage in einem der beiden Gebäude an der Leipziger Straße liegen und Balkon und Terrasse haben. “Wir werden zeitlich versetzt bauen und mit der Vermietung schon Ende des Jahres beginnen”, erklärt der Bauherr Claus Fiebiger von der Markus Projekt GmbH & Co. KG. Denn die Nachfrage sei groß: “Wir haben weit über hundert Anfragen erhalten”, sagt der Investor. Ansprechpartner für Mietinteressenten ist bei seinem Unternehmen Cosmo Immobilien seine Frau Christiane Fiebiger.

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114 neue Wohnungen für Pieschen: So sieht es jetzt auf der Großbaustelle aus

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Für Juni ist die feierliche Grundsteinlegung für den neuen Pieschener Wohnkomplex mit dem Namen “Markus-Projekt” vorgesehen. Laut Fiebiger soll der Rohbau zum Jahresende planmäßig abgeschlossen werden, damit dann der Innenausbau starten kann. Die bis zu viergeschossige Wohnanlage soll Ende 2017 komplett fertig gestellt sein. Etwa 25 Millionen Euro werden in den Bau investiert. Claus Fiebiger ist sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit dem kommunalen Unternehmen Stesad, die sich um die medientechnische Erschließung des Geländes kümmert und eine neue Straße baut. “Wir haben an dieser Stelle überhaupt keine Probleme mit der Stadt”, sagt Fiebiger vor dem Hintergrund, dass so mancher Bauherr gern über die Bürokraten im Rathaus schimpft.

Zum Markus-Projekt gehören auch elf Gewerbeeinheiten. “Es kommen keine großen Läden und keine Supermärkte rein”, betont Fiebiger. Auch Räume für Gastronomie seien in der Bauplanung nicht vorgesehen. “Es werden kleine Läden, die gerne auch als Büro genutzt werden können.” Die kleinste Gewerbeeinheit misst knapp 20 Quadratmeter, die größte 93 Quadratmeter. Trotz des über die Jahre sich eingebürgerten Begriffes Markus-Passage für das lange geplante Bauvorhaben, wird also keine Shopping-Mall entstehen. Das dürfte die Händler im Pieschener Viertel beruhigen. Sie haben schwer zu kämpfen, seit große Einkaufstempel, wie der nahe gelegene Elbepark, ihnen die Kunden abziehen.

Von Madeleine Arndt

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Baubeginn
So soll der neuen Wohnkomplex im Jahr 2017 aussehen.

Eine der letzten Brachen an der Leipziger Straße wird bebaut. An der Ecke Konkordienstraße soll auf 10 000 Quadratmetern ein Wohnkomplex mit 114 zwei- bis 5-Raum-Mietwohnungen und elf kleinen Gewerbeeinheiten entstehen.

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