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Veterinäramt warnt vor unseriösem Tierhandel

Hunde und Katzen aus Osteuropa Veterinäramt warnt vor unseriösem Tierhandel

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt warnt vor Gefahren bei grenzüberschreitendem Handel mit Tieren. Besonders Hunde und Katzen aus Osteuropa stehen im Fokus der Experten. Wie die Stadt informiert, waren bei Prüfungen in den vergangenen Monaten bei 13 von 20 Hunden die Dokumente zu beanstanden.


Quelle: dpa

Dresden. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt warnt vor Gefahren bei grenzüberschreitendem Handel mit Tieren. Besonders Hunde und Katzen aus Osteuropa stehen im Fokus der Experten. Wie die Stadt informiert, waren bei Prüfungen in den vergangenen Monaten bei 13 von 20 Hunden die Dokumente zu beanstanden. Bei Katzen hatten sogar drei von vier Tieren mangelhafte Dokumente. Diese lückenhaften und falschen Angaben in den Papieren werden besonders im Hinblick auf den unbekannten Tierseuchenstatus problematisch. Das Veterinäramt Dresden musste so unter anderem Nachimpfungen anordnen und in drei Fällen sogar eine dreimonatige Quarantäne im Tierheim. Die Kosten dafür trägt der Halter des Tieres. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt warnt auch vor der Rettung von Straßentieren aus sogenannten „Tötungsstationen“. Es sei auffällig, dass meist junge Katzen und Hunde mittlerer Größe angeboten werden. Die Interessenten werden meist mit dem günstigen Preis gelockt, da dieser deutlich unter den Forderungen von Hunde- und Katzenzüchtern aus Deutschland liegt. Entscheidet sich ein Interessent für ein Tier, wird meist eine Schutzgebühr zwischen 250 und 350 Euro fällig. Die Verwendung dieser sei meist nicht nachvollziehbar.

Sobald das Tier übergeben wurde, ergeben sich oft die ersten unangenehmen Überraschungen. Beispielsweise verhalten sich die Tiere ängstlicher oder aggressiver, als es beschrieben wurde. Ein Besuch beim Tierarzt offenbart in vielen Fällen die nächsten Probleme. Auch die strengen tierschutz- und tierseuchenrechtlichen Regelungen innerhalb der EU sind vielen Käufern nicht bewusst. Oberstes Gebot ist hier die Vermeidung der Verschleppung einer Tierseuche, allen voran der Tollwut. In vielen EU-Staaten kommt diese Seuche noch vor. Besonders bei Straßenhunden sei die Infektionsgefahr groß, so das Veterinäramt.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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