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Verwalter dementiert Gerüchte um Baustopp am "Weißen Adler" in Dresden

Verwalter dementiert Gerüchte um Baustopp am "Weißen Adler" in Dresden

In den vergangenen Wochen machte das Gerücht von einem Baustopp am "Weißen Adler" die Runde. Mehrere Dresdner, die täglich mit dem Auto auf der Bautzner Landstraße unterwegs sind, meldeten sich besorgt bei uns in der Redaktion, weil sich auf der Baustelle des einst beliebten Tanzlokals kein Kran mehr drehte und auch keine Handwerker zu sehen waren.

Die DNN hakten nach und können Entwarnung geben.

"Es gibt keinen Baustopp, ganz im Gegenteil, wir kommen derzeit richtig gut voran", sagt Objektverwalter Uwe W. Preuße auf Anfrage. "Allerdings haben sich die Arbeiten momentan komplett ins Innere verlagert, weswegen der Eindruck entstehen kann, dass die Baustelle tot ist." Laut Preuße bleibt es bei dem avisierten Fertigstellungstermin im Sommer 2014, dann werden die über 30 seniorengerechten Wohnungen im "Weißen Adler" an ihre künftigen Mieter übergeben. Die Nachfrage sei sehr groß. Zusätzlich zu den Wohnungen entstehen Räume für eine Zahnarztpraxis, eine Physiotherapie und einen Friseursalon. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 6,5 Millionen Euro. "Für die Baustelle ist es am wichtigsten, dass wir das Dach vor dem Winter zubekommen", betont Preuße. Am südlichen Teil des Gebäudes soll der Dachstuhl bereits Ende dieser Woche aufgebaut werden, im nördlichen Teil sind diese Arbeiten für Anfang November vorgesehen. "Bei der Sanierung stimmen wir uns ständig mit dem städtischen Denkmalschutzamt ab", betont der Objektverwalter.

Mit dem Umbau vom "Weißen Adler" sollte eigentlich schon nach der Wende begonnen werden. Eine erste Baugenehmigung lag 1993 vor. Doch immer wieder verliefen die ehrgeizigen Projekte im Sande. Zuletzt wurde der Finanzierungsplan durch die Bankenkrise 2008 kräftig durcheinander gewirbelt. Jahrzehntelanger Verfall nagte dabei an der Substanz des Gebäudes. Die Geschichte des "Weißen Adlers" reicht vermutlich bis ins 17. Jahrhundert zurück, als in der Dresdner Heide an der Straße nach Stolpen die so genannte Lohschänke entstand. 1733 wurde sie zum Gasthof mit Ausspanne erweitert und erhielt den Namen "Weißer Adler". Der Name steht eventuell in Verbindung mit dem polnischen Wappen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.10.2013

Stephan, Christoph

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