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Vermarktungsoffensive für das Kraftwerk Mitte startet

Dresdens neuer Stadtteil Vermarktungsoffensive für das Kraftwerk Mitte startet

175 Tage vor der Eröffnung der Theaterbühnen im Kraftwerk Mitte am 16. Dezember hat die Dresden Marketing GmbH (DMG) die Vermarktungsoffensive gestartet. Mit einem Budget von 250 000 Euro will DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge national und international für „Dresdens neue Mitte“ werben.

Bettina Bunge, Frank Neuber, Florian H. Brandenburg und Annekatrin Klepsch (von links) starten die Vermarktungsoffensive für das Kraftwerk Mitte.

Quelle: DMG

Dresden. 175 Tage vor der Eröffnung der Theaterbühnen im Kraftwerk Mitte am 16. Dezember hat die Dresden Marketing GmbH (DMG) die Vermarktungsoffensive gestartet. Mit einem Budget von 250 000 Euro will DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge national und international für „Dresdens neue Mitte“ werben. „Hier entsteht ein neuer Stadtteil für Kunst und Kultur. Und das nicht mal einen Kilometer vom Zwinger entfernt.“

Bunge will das Kraftwerk Mitte als Marke platzieren und zum Reiseanlass für auswärtige Gäste entwickeln. Zunächst wird die Kampagne in Deutschland, der Schweiz und Österreich laufen. „Wir wollen das Kraftwerk Mitte als eines der größten deutschen Kulturprojekte mit einer enormen Investitionssumme ins Bewusstsein der Menschen bringen“, so die DMG-Geschäftsführerin.

Die Kunst- und Kulturstadt Dresden erhalte mit dem Kraftwerk Mitte und dem Kulturpalast, der im April 2017 eröffnet wird, auf einen Schlag sechs neue Bühnen, rechnet Bunge vor. „Für uns beginnt jetzt die heiße Phase. Wir wollen viele Menschen auf die Eröffnung aufmerksam machen.“ Wobei die DMG bereits seit Januar auf Reisemessen mit dem Kraftwerk Mitte wirbt. Demnächst sollen 300 Plakate in 73 ICE-Bahnhöfen auf die neuen Theaterbühnen hinweisen, Bunge will in überregionalen Zeitungen und Magazinen Anzeigen schalten, sie hofft auf Berichterstattung in Radio und Fernsehen. Zwei Journalistengruppen haben auf einer Pressereise die Kraftwerks-Baustele bereits besichtigt, im Oktober ist die nächste Journalistenreise geplant.

Im Oktober soll es auf dem Areal auch nicht mehr nach Baustelle aussehen, verspricht Frank Neuber, Prokurist der Drewag-Stadtwerke. „Dann sind die Wege gepflastert und mit Betonspuren für mobilitätseingeschränkte Personen ausgestattet“, so Neuber. „Auch wenn es im Moment nicht so aussieht: Dann haben wir ein fertiges Areal mit wenigen Baustellen.“ Die Drewag saniert weitere Gebäude auf dem Kraftwerksgelände für Nutzer aus der Kultur- und Kreativbranche.

Für Florian H. Brandenburg, Projektleiter für das Kraftwerk Mitte bei der Kommunalen Immobilien Dresden (KID), gibt es nur noch ein Problem mit dem geplanten Eröffnungstermin: „Wie bekommt man eine Karte für die Veranstaltung?“ Der Baukonzern Ed. Züblin AG übergebe die Gebäude pünktlich oder sogar vorfristig an die KID, die sie nach der Abnahme den Theatern zur Verfügung stelle.

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) sprach von einem kulturpolitischen Meilenstein. „Andere deutsche Städte fusionieren, schließen oder wickeln ab. Wir bauen zwei neue Theater. Am neuen Standort mit den neuen technischen Möglichkeiten können sich die Häuser weiterentwickeln.“ Die Familie Landeshauptstadt Dresden mit den Tochtergesellschaften Drewag und KID habe unter Beweis gestellt, das anspruchsvolle Projekt bewältigen zu können. Die Tochter DMG müsse diese Botschaft nun innerhalb und außerhalb von Dresden kundtun.

www.kraftwerk-mitte-dresden.de

Von Thomas Baumann-Hartwig

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