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Verletzte Ukrainer in Dresdner Kliniken eingeliefert

Verletzte Ukrainer in Dresdner Kliniken eingeliefert

Das Städtische Krankenhaus Friedrichstadt und das Dresdner Uniklinikum haben verletzte Ukrainer aufgenommen. Die teilweise schwer verletzten Männer sind gestern Abend mit einem Krankentransport der Johanniter-Unfallhilfe in Dresden angekommen und wurden in den Kliniken zur Behandlung aufgenommen.

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Ankunft verletzter Ukrainer gestern am späten Abend im Krankenhaus Friedrichstadt. Arnold Vaatz (l.) hat den Transport organisiert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Die Krankenhäuser behandeln die Verletzten kostenfrei.

Organisiert hatte den Transport und die Aufnahme in die Krankenhäuser der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz (CDU). "In den ukrainischen Krankenhäusern sind die Kapazitäten erschöpft", sagte Vaatz gegenüber den DNN. "Die Ärzte sind weit über ihre normale Arbeitszeit beschäftigt." Vaatz kam mit dem Transport der Bitte des Radebergers Kurt Simmchen nach, der seit zehn Jahren in der Ukraine lebt. Er hatte Vaatz in mehreren Emails angesprochen, ob er den Menschen nicht behilflich sein könnte. "Das Auswärtige Amt hat eine schnelle und unkomplizierte Einreise möglich gemacht", erklärt Vaatz. Er selbst ist mit den Johannitern - die sowohl Fahrzeug als auch Mediziner ebenfalls kostenfrei zur Verfügung stellten - in die Ukraine gefahren, um die sechs Männer abzuholen.

Die Verletzten im Alter von 21 bis 41 Jahren haben Schusswunden und schwere Gasvergiftungen. Sie wurden während der Protestaktionen auf dem Kiewer Maidan verwundet. Ihre Verletzungen seien so kompliziert, dass sie der medizinischen Versorgung im Ausland bedürfen, heißt es in der Mitteilung der ukrainischen Fraktion "Udar".

"Nach den dramatischen Entwicklungen in den vergangenen Wochen in der Ukraine ist es ein Gebot der Stunde, verletzten Demonstranten angemessene medizinische Hilfe in Deutschland zu leisten", sagte Vaatz. Er sei sowohl der Johanniter Unfallhilfe als auch den Krankenhäusern sehr dankbar für ihre Hilfe. Neben den Krankenhäusern in Dresden haben auch die Oberlausitz-Kliniken in Bautzen Verletzte aufgenommen. Katrin Tominski

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.03.2014

K. Tominski

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