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Verkehrsverbund will Fahrkartenpreise für Dresden und Region 2016 nicht anheben

Bus und Bahn Verkehrsverbund will Fahrkartenpreise für Dresden und Region 2016 nicht anheben

Nach acht Preiserhöhungen in Folge sollen die Fahrkarten im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) in desem Jahr erstmals nicht teurer werden. Gute Nachrichten gibt es auch für die S-Bahn nach Meißen.

 Die S-Bahn-Tickets sollen 2016 nicht teurer werden.
 

Quelle: dpa

Dresden.  Zum ersten Mal seit 2007 sollen die Fahrkartenpreise im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) in diesem Jahr nicht steigen. Das haben die Teilnehmer der Zweckverbandsversammlung beschlossen, die hinter dem VVO steht. Grund für die Nullrunde sind die niedrigen Energiepreise. Dadurch seien die Gesamtkosten im Vergleich zum vorangegangenen Jahr konstant geblieben, sagte der Meißner Landrat Arndt Steinbach (CDU), der amtierende Vorsitzende des Zweckverbands. Einen zusätzlichen positiven Effekt registrierten die VVO-Verantwortlichen dank eines Anstiegs der Fahrgastzahlen um 3,1 Proent. Dieser Zuwachs machte sich auch in der Kasse bemerkbar. In den vergangenen acht Jahren hat der Verkehrsverbund die Fahrkartenpreise regelmäßig im Herbst angehoben. Das betraf immer unterschiedliche Ticketarten.

Vorsichtig optimistisch äußerte sich VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen zur Zukunft der S-Bahn zwischen Dresden und Meißen. Sie soll künftig öfter fahren, Voraussetzung dafür war der mittlerweile abgeschlossene Ausbau der Strecke zwischen Dresden und der Domstadt. Der Grund für den Optimimus des Geschäftsführers ist eine Ankündigung der Landesregierung. Dabei war von Planungssicherheit die Rede, was die Verantwortlichen in den Verbänden als Signal für eine auskömmliche Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) verstanden haben.

Stärker als bisher soll künftig Busverkehr in den ländlichen Regionen des Verbundgebietes den Eisenbahnverkehr ergänzen. Dazu soll ein „Busgrundnetz“ aufgebaut werden. Ziel seien „verbundweit einheitliche Standards“ bei Buslinien, so Ehlen. Dazu gehören unter anderem auch bessere Haltestelleninfos. „Wir möchten erreichen, dass die Fahrgäste an allen Haltestellen Informationen zu den Linien, dem Fahrplan und dem Tarif vorfinden“, sagte Ehlen. Die neuen Dresdner LCD-Anzeigen, die an abgelegenen Haltestellen ohne Stromverbindung montiert werden können, mit Akkus funktionieren und ihre Infos per Handynetz bekommen, sind Ehlen dabei ein Vorbild. Eine solche Anzeige haben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) erst in der vergangenen Woche in Betrieb genommen (DNN berichteten).

Von Christoph Springer

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