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Verkehrschaos durch Schnee und Eis rund um Dresden

Winter bremst Autos aus Verkehrschaos durch Schnee und Eis rund um Dresden

15 bis 20 Zentimeter Neuschnee meldet die Stadtverwaltung Dresden, der Winterdienst ist seit dem Montagabend mit nur drei Stunden Unterbrechung unentwegt im Einsatz. Auf den Autobahnen kamen Laster ins Rutschen in der Sächsischen Schweiz sogar der Winterdienst.

Auf der A17 bildete sich im Schneetreiben ein Stau in Richtung Pirna.

Quelle: Marko Förster

Dresden/Großhartau/Wilsdruff/Sebnitz. Es kam, wie von den Meteorologen vorhergesagt: Zum Frühlingsanfang meldet sich der Winter noch einmal zurück und versorgt Dresden und die Region um die Landeshauptstadt mit einer zentimeterdicken Schneedecke. Die Folge war ein Verkehrschaos, das bereits am Montagabend und in der darauffolgenden Nacht seinen Anfang nahm. Bei Großhartau auf der B6 kam gegen 20.30 Uhr bei einem schweren Unfall ein 42-Jähriger ums Leben. Der Mann fuhr einen Audi und war in Richtung Bautzen unterwegs. Das Auto kam ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Dabei wurde der Audifahrer in seinem Pkw eingeklemmt und so schwer verletzt, dass ihm der Rettungsdienst nicht mehr helfen konnte. Den Sachschaden gab die Polizei mit rund 20.000 Euro an.

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Auf den Autobahnen bei Dresden, in der Sächsischen Schweiz und der Lausitz hat die Rückkehr des Winters zum Frühlingsanfang die Autofahrer kalt erwischt. Auf der !7 stauten sich die Autos kilometerweit, bei Wilsdruff auf der A4 kamen Lkw ins Rutschen und an der Raststätte „Dresdner Tor“ stellte sich ein Gespann quer.

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Auf der Autobahn A4 hatten Laster Probleme am Brabschützer Berg und ein Kleintransporter mit Anhänger stellte sich an der einfahrt zum Rasthof „Dresdner Tor“ quer. An der Anschlussstelle Wilsdruff blieben Lkws auf der glatten Straße stecken.

Auf der A17 bei Pirna behinderten mehrere kleine Glätteunfälle den Verkehr, die Autos stauten sich zwischen der Grenze und Pirna auf mehreren Kilometern. Das Technische Hilfswerk war im Einsatz und schleppte liegengebliebene Lkws ab.

In Ottendorf bei Sebnitz kam selbst der Winterdienst ins Rutschen. Ein Unimog kam auf einer abschüssigen Straße von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete im Ottendorfer Dorfbach. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Lkw befreien, das Fahrzeug musste von der Feuerwehr geborgen werden. Bei Rückersdorf rutschte ein Winterdienstfahrzeug in den Straßengraben.

In Dresden hat der Winterdienst am Montagabend die Einsatzschicht verlängert und bis zum Abend gegen 23 Uhr gearbeitet. Die Frühschicht startete bereits um 2 Uhr. Laut Stadtverwaltung fielen in der Nacht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee. Auch am Vormittag war der Winterdienst mit voller Besetzung im Einsatz. 51 Mitarbeiter kämpften mit 46 Autos gegen die winterliche Überraschung zum meteorologischen Frühlingsanfang. Sie konzentrierten sich unter anderem auf Hauptverkehrsstraßen und Bergstrecken.

Am Nachmittag wird mit weiterem Neuschnee gerechnet.

Von Christoph Springer

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