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Verkaufspoker im Gange: 30 Interessenten für die Dresdner Gagfah

Verkaufspoker im Gange: 30 Interessenten für die Dresdner Gagfah

Rund 30 Interessenten haben sich die Unterlagen der Dresdner Woba-Gesellschaften - gemeinhin Gagfah Dresden genannt - angeschaut. Das wurde aus Immobilienkreisen bekannt.

Am Wochenende läuft die Frist für erste, unverbindliche Angebote aus. Doch bislang habe keiner der potenziellen Bieter den Preisvorstellungen des US-amerikanischen Finanzinvestors Fortress entsprochen, hieß es. Das Dresdner Immobilienpaket steht mit knapp 1,8 Milliarden Euro in den Büchern.

Gagfah-Eigentümer Fortress ist mit seinem Engagement am deutschen Wohnungsmarkt gescheitert. Um einen Milliarden-Schuldenberg bei seiner Wohnungstochter abzubauen, sollen die rund 38 000 Wohnungen in Dresden bis Ende des Jahres 2012 verkauft werden. Das hatte die Gagfah-Zentrale in Mülheim an der Ruhr im August dieses Jahres verkünden lassen.

Unter den 30 Interessenten befindet sich auch der MDAX-Konzern Deutsche Wohnen AG aus Frankfurt am Main. Sprecherin Manuela Damianakis hatte einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Financial Times Deutschland" bestätigt. "Wir können uns das vorstellen, weil Dresden von der Bevölkerungsentwicklung und von der Wirtschaftsentwicklung her eine interessante Stadt ist", sagte sie.

Bislang gebe es lediglich Preisvorstellungen, die bei rund 1,6 Milliarden liegen, hieß es aus gut informierten Kreisen. Wer auch immer den Zuschlag erhalte - die Dresdner SozialCharta mit den umfangreichen Mieterschutzbedingungen behalte die volle Gültigkeit. Bis zum gestrigen Abend gab es auf eine DNN-Anfrage hin jedoch keine Stellungnahme der Gagfah-Zentrale.

Die Stadt Dresden hatte im März 2006 ihre Wohnungsbaugesellschaften Woba mit insgesamt rund 48 000 Wohnungen an Fortress verkauft. Die Amerikaner überwiesen 982 Millionen Euro, kamen zudem für die Schulden Dresdens in Höhe von 741,4 Millionen Euro auf. Insgesamt belief sich die Kaufsumme somit auf mehr als 1,7 Milliarden Euro. Ralf Redemund

www.gagfah.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.10.2012

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