Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Verkaufsoffener Sonntag in Dresden bringt volle Geschäfte - Händler sind zufrieden

Verkaufsoffener Sonntag in Dresden bringt volle Geschäfte - Händler sind zufrieden

Während so mancher am Adventssonntag einen besinnlichen Tag mit der Familie verbrachte, schoben sich die kauflustigen Massen gestern zum verkaufsoffenen Sonntag durch die Einkaufscenter der Landeshauptstadt.

Voriger Artikel
Müll als Fundgrube: Vorschulkinder basteln Kunstwerke daraus
Nächster Artikel
Mit Fakten aufklären: Dresdner wollen ausländerfeindlichen Vorurteilen mit Wissen begegnen

Von 13 bis 18 Uhr lockten die Geschäfte gestern zum Adventseinkauf. Verkaufsschlager waren Tablet-PCs, Smartphones und Kameras.

Quelle: Norbert Neumann

Von 13 bis 18 Uhr öffneten Altmarkt-Galerie, Elbepark, Centrum-Galerie und Co. zum dritten Mal in diesem Jahr an einem Sonntag.

Mäßig ging es gestern in der Altmarkt-Galerie los. „Es ist etwas ruhig heute Mittag losgegangen, aber mit der Zeit hat sich das Haus gefüllt“, erzählt Nadine Strauß, Center-Managerin der Altmarkt-Galerie. „Es war ein guter Tag, aber wir haben ja noch einen weiteren verkaufsoffenen Sonntag vor uns. Dann geht das Weihnachtsgeschäft in die heiße Phase“. Aufgetrumpft hat der Einkaufstempel mit einem Podiumsgespräch und anschließender Autogrammstunde mit Skiweltmeister Jens Weißflog sowie einem Weihnachtsprogramm mit dem Dresdner Ballhaus-Ensemble.

Auch für den Elbepark war der verkaufsoffene Sonntag ein voller Erfolg. „Ich freue mich sehr, besonders wegen der aktuellen Debatte, dass der verkaufsoffene Sonntag heute so gut von den Kunden angenommen wurde“, erzählt Elbepark-Centermanager Gordon Knabe. Rund 28 000 Menschen drängten sich zum Sonntags-Shopping in den Elbepark. „Das sind 8,7 Prozent mehr als im letzten Jahr“, weiß Knabe. Zum nächsten verkaufsoffenen Sonntag am 21. Dezember rechnet das Center-Management mit bis zu 32 000 Besucher.

Bei der Wahl der Beute war sich der Großteil der Besucher einig: Besonders beliebt war alles aus dem Bereich Elektronik. Besonders Tablet-PCs, Smartphones und Kameras machen derzeit das Rennen.

Kollegen aus Tschechien unterstützten die Dresdner Polizeibeamten am Wochenende. Auch eine eigens aufgestellte Striezelmarktwache sorgte für Ordnung in der Innenstadt. „Wir hatten vermutet, dass es auf den Straßen zu Verkehrsbehinderungen kommt, aber da lagen wir falsch“, so Polizeiführer Lutz Zöllner. „Wir hatten den ein oder anderen Ladendieb, aber die haben wir ohnehin tagein tagaus. Es ist alles in allem sehr ruhig gewesen heute“.

Am 21. Dezember wird es womöglich das letzte Mal sein, dass die Geschäfte an Sonntagen öffnen. Denn die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit einigte sich Anfang November, keine stadtweiten Einkaufssonntage im Jahr 2015 mehr zuzulassen (DNN berichteten). Entscheidend für diesen Beschluss sei die Sonntagsruhe. Immerhin werde man sich einigen, das Einkaufen in der Innenstadt im Advent 2015 an einem Sonntag möglich zu machen. Ursprünglich hatte die Stadt vier Einkaufssonntage für das kommende Jahr geplant.

Juliane Weigt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.