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"Vergessene Mahnmale": Zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs werden Gedenkstätten gesäubert

"Vergessene Mahnmale": Zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs werden Gedenkstätten gesäubert

Was hat Dresden mit dem Ersten Weltkrieg zu tun, dessen Ausbruch sich am 28. Juli zum 100. Mal jährt? Nichts? "In diesem Krieg haben Millionen Menschen ihr Leben verloren, darunter Tausende Familienväter aus Dresden", sagt der CDU-Stadtrat Sebastian Kieslich.

"Wir stehen denen gegenüber, die gefallen sind, in der Verantwortung."

Die Arbeitsgruppe "Erinnerungskultur" innerhalb des CDU-Kreisverbandes Dresden hat es sich deshalb gemeinsam mit der CDU-Stadtratsfraktion auf die Fahnen geschrieben, die "vergessenen Mahnmale" in der Stadt wieder ins Bewusstsein der Dresdner zu rücken. Nach einer ersten Recherche der Stadtverwaltung konnten auf dem Gebiet der Landeshauptstadt 109 Denkmäler und Grabstätten von Militärangehörigen des Ersten und Zweiten Weltkriegs identifiziert werden. "Wir haben uns schon einige angeschaut und auch historische Bilder von der Einweihung einiger Gedenkstätten aus der Zeit der Weimarer Republik gesammelt", so Kieslich.

Ziel ist es, die Denkmäler bis zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs in einen ordentlichen Zustand zu versetzen. Meistens handelt es sich laut Kieslich um kleinere Säuberungsarbeiten, die CDU will dafür auch die "Dreck-weg-App" der Stadtverwaltung nutzen. Die größeren Gedenkstätten würden sich auf Friedhöfen befinden und seien gepflegt, auch in den Ortschaften gebe es vielfach Ansprechpartner, die sich um dieses Erbe kümmern würden.

"Problem sind die Ortsamtsbereiche", weiß der CDU-Stadtrat, "da gibt es an einigen Denkmälern Schmierereien." Mitten in der Großstadt gehe es anonymer zu als in einer überschaubaren Ortschaft. Dennoch sollen die Gedenkstätten würdig hergerichtet werden. "An ihnen lässt sich Stadtgeschichte greifbar nachvollziehen. Die Namen, die auf den Tafeln stehen, verweisen auf Einzelschicksale", begründet Kieslich sein Engagement. tbh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.04.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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