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Vergangener Winter in Dresden war der drittwärmste seit 1961

Umweltamt teilt mit Vergangener Winter in Dresden war der drittwärmste seit 1961

Der vergangene Winter in Dresden war der drittwärmste seit den Wetteraufzeichnungen, beginnend 1961. Das geht aus dem aktuellen Jahreszeitenbericht hervor, den das Umweltamt jetzt veröffentlicht hat. Demnach überstieg die Durchschnittstemperatur der drei Wintermonate mit 3,6 Grad den langjährigen Vergleichswert.

Flanieren statt frieren: Der Winter in Dresden zeigte sich von seiner milden Seite.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Der vergangene Winter in Dresden war der drittwärmste seit den Wetteraufzeichnungen, beginnend 1961. Das geht aus dem aktuellen Jahreszeitenbericht hervor, den das Umweltamt jetzt veröffentlicht hat. Demnach überstieg die Durchschnittstemperatur der drei Wintermonate mit 3,6 Grad den langjährigen Vergleichswert. Der Dezember ging mit einem Rekord von durchschnittlich gemessenen sechs Grad gar als der wärmste in die Bücher ein. Das lag nach Angaben des Umweltamtes an der anhaltenden Zufuhr milder Luftmassen aus West/Südwest. Mit lediglich 47 Prozent des sonst üblichen Niederschlags war der Dezember zudem deutlich zu trocken. An ein Weihnachtsfest mit weißen Flocken vor dem Fenster war deshalb nicht zu denken.

Erst gegen Jahresende änderten sich die Zirkulationsmuster. Von Norden strömten skandinavische Luftmassen nach Deutschland und Sachsen, so dass die Schlitten zumindest für einige Tage aus dem Keller geholt werden konnten. In der letzten Januarwoche mit Tauwetter und frühlingshaften Temperaturen schien sich der Winter bereits wieder verabschiedet zu haben. Die Durchschnittstemperatur lag 1,3 Grad über dem Referenzwert aus dem Zeitraum von 1961 und 1990. Dennoch gab es zwei Eistage (Höchsttemperatur unter Null Grad) und drei Frosttage (Minimaltemperatur unter Null Grad) mehr als in einem „durchschnittlichen Januar“.

Im Februar schließlich blieb es mild und wechselhaft. Eine geschlossene Schneedecke gab es nicht mehr. Mit einer Monatsmittetemperatur von 3,4 Grad war es der zwölft wärmste Februar seit 1961. Der letzte Wintermonat war mit einem Niederschlagsüberschuss von 130 Prozent aber zu feucht. Dadurch konnte die Niederschlagsbilanz trotz des zu trockenen Dezembers wieder ausgeglichen werden.

Auch wenn die Temperaturen nur zögerlich ansteigen, nach der meteorologischen Jahreszeiteneinteilung befinden wir uns schon mitten im Frühling. Ob die Bauernregel „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee“ seine Gültigkeit findet, bleibt abzuwarten.

Weitere Informationen zum Stadtklima stehen unter www.dresden.de/stadtklima zur Verfügung.

Von cg

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