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Verbindung zu Muslimbruderschaft? - Schwere Vorwürfe in ZDF-Sendung „Frontal 21“ gegen Dresdner Muslime

Verbindung zu Muslimbruderschaft? - Schwere Vorwürfe in ZDF-Sendung „Frontal 21“ gegen Dresdner Muslime

Reicht der lange Arm der Muslimbrüder bis Dresden? „Ja“, sagt der in Kairo geborene deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad.

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Mitglieder der Muslimbruderschaft demonstrieren in Kairo.

Quelle: Khaled Elfiqi

Das Islamische Zentrum Dresden an der Flügelwegbrücke steht nach seiner Ansicht unter dem Einfluss der Bewegung im Nahen Osten.„Ich weiß, dass dieses Zentrum eng mit der Muslimbruderschaft zusammenarbeitet, dass die Finanzen miteinander verflochten sind“, erklärte der Islam-Fachmann in einem Beitrag des Politmagazins „Frontal 21“, den das ZDF am Dienstagabend ausgestrahlt hat.

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Tag der offenen Moschee in Dresden

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 „Ich weiß, dass dieses Zentrum für Themen wie Gazakrieg, wie Syrienkrieg seit langer Zeit mobilisiert“, so Abdel-Samad weiter. Die Muslimbruderschaft sei die „Mutter aller islamistischen Bewegungen“, stellt der Wissenschaftler fest, „die Mutter des Terrorismus weltweit und auch die Mutter der Finanzierung des Dschihad weltweit“.

Schwere Vorwürfe, die die Verantwortlichen der Dresdner Einrichtung in dem Fernsehbeitrag unerwidert ließen. Ahmed Aslaoui, der stellvertretende Vorsitzende des Islamzentrums, äußerte sich gestern auf DNN-Anfrage. „Das ist die blanke Unwahrheit“, erwiderte er auf die Vorwürfe von Abdel-Samad. Der Verein sei Mitglied im Zentralrat der Muslime und habe keinen Kontakt zur Muslimbruderschaft. Allerdings schließt noch nicht einmal der Verfassungsschutz direkten Kontakt zwischen dem Dresdner Verein und der umstrittenen Organisation aus. Eine solche Verbindung könnte es geben, wird die Behörde in dem Frontal-21-Beitrag zitiert.

Hintergrund des Fernsehbeitrags: Die zwei Dippoldiswalder Max P. und Samuel W. sollen zu Dschihadisten geworden sein und sich vor ihrer Abreise oft in dem Dresdner Islamzentrum und der zugehörigen Alfaruq Moschee aufgehalten haben. Noch zwei Tage vor ihrem Verschwinden sollen sie dort gewesen sein und in den Räumen des Vereins sogar mehrfach übernachtet haben. Damit steht der Vorwurf im Raum, dass andere Besucher des Islamzentrums und der Moschee maßgeblich zu ihrer Radikalisierung beigetragen haben. „Das stimmt überhaupt nicht“, sagte Ahmed Aslaoui zu diesen Behauptungen, das ließe sich leicht prüfen. „Wir haben nichts zu verstecken.“

cs

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