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Verband wirbt für Umweltschutzinvestitionen in Dresdner Gartensparten

Präsentation auf der Ostermesse Verband wirbt für Umweltschutzinvestitionen in Dresdner Gartensparten

Beim „Forum Kleingarten – ökologisch, nachhaltig“ will der Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“ morgen auf den Wert der Parzellen für eine Großstadt aufmerksam machen. Die Verantwortlichen setzen dabei auf die Zukunft.

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Peter Walthe/ Gartenanlage Rudolphia / hat seinen Garten seit 40 Jahren DNN Leser Kleingarten anja schneider Die vereinigten Sparten an der Hansastraße gelten als ökologisch ganz besonders wichtiges Projekt in Dresden. Bei Fragen zu Namen von Perso

Quelle: Anja Schneider

Dresden. „Kleingärtner sind nicht die Giftmischer der Nation.“ Das schreibt Frank Hoffmann. Der Vorsitzende des Stadtverbands „Dresdner Gartenfreunde“ will mit Vorurteilen aufräumen. „Sie sind keine Spießer, die sich abkapseln und die Realität verdrängen“, ist er überzeugt. Ganz im Gegenteil: Sie stehen für den ökologischen Wandel. „In die Anlagen drängende junge Familien erwarten die Einhaltung ökologischer Standards und setzen sich bewusst dafür ein“.

Das passt zum inhaltlichen Schwerpunkt des Forums, zu dem der Stadtverband am Freitag am Rand der Ostermesse einlädt. Dort geht es um Ökologie und Nachhaltigkeit. Hoffmann erwartet etwa 120 Teilnehmer aus den Dresdner Sparten, städtischen Ämtern und Fachorganisationen. Außerdem haben sich Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnisgrüne) und Peter Paschke, der Präsident des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde angesagt. Parallel dazu gestaltet der Stadtverband auf der morgen beginnenden Ostermesse einen eigenen Ausstellungsbereich, die „Erlebniswelt Kleingarten“ in Halle 4. Der Verband, der jetzt das fünfte Jahr in Folge auf der Messe präsent ist, plant dort unter anderem ein Podiumsgespräch zu ökologischen Projekten und verweist auf seine Fachberatung für Hobbygärtner (mehr unter www.dresdner-ostern.de, Stichwort: Highlights).

Die Dresdner Kleingärtner verstehen ihre Anlagen als Teil des öffentlichen Stadtgrüns, zu dem unter anderem auch Parks, die Elbwiesen und die Friedhöfe zählen. Sie bewirtschaften rund 790 Hektar Gartenland. Zum Vergleich: Das entspricht etwa der Fläche von 800 Fußballfeldern. „Kleingartenland weist eine weit geringere Bodenversiegelung auf als die dem Wohnen, Gewerbe oder Verkehr dienenden Flächen“, sagt Hoffmann. Es sei Rückzugsgebiete für Pflanzen und Tiere und auch „eine gute Basis für die Umwelterziehung der jungen Generation“, zählt er die aus seiner Sicht wichtigsten Belege für die positive ökologische Rolle der Sparten auf. Und spätestens, seit nicht mehr die Lebensmittelproduktion im Kleingarten das Auskommen ganzer Familien zu sichern hat, gebe es „eine spürbare Trendwende zum umweltbewussten Gärtnern“.

Das Forum richtet sich aber nicht nur an die Kleingärtner selbst: „Gleichzeitig wollen wir die Politik und die Verwaltung erreichen“, sagt Hoffmann. Umweltschutz sei „eine gemeinsame Aufgabe“, nicht zum Nulltarif zu haben und Ausgleichsmaßnahmen des Umweltamtes könnten künftig vielleicht auch auf kleingärtnerisch genutzten Flächen verwirklicht werden. Im Klartext: Die Kleingärtner halten es für möglich, dass städtische Stellen vor dem Hintergrund von Ökologie und Umweltschutz in ihre Sparten investieren könnten. Das wäre dann ein Gewinn für sie und aus ihrer Sicht auch für die Stadt und nicht zuletzt auch ein Beitrag zur Sicherung des Spartenbestands.

Von Christoph Springer

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