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Veranstaltungen für die Internationale Woche in Dresden gesucht

Gegen Rassismus Veranstaltungen für die Internationale Woche in Dresden gesucht

Unter dem Motto "100 % Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus" finden im Frühjahr 2016 die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" in Dresden statt. Es sei wichtig für die Zukunft der Gesellschaft, sich kritisch mit Rassismus auseinanderzusetzen.

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Quelle: PR

Dresden. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus" finden vom 15. März bis 6. April kommenden Jahres die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" in Dresden statt. Am Donnerstag wendete sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mit folgenden Worten an die Dresdner: "Wir erleben in Deutschland und besonders in Sachsen zunehmend rassistisch motivierte Übergriffe auf geflüchtete Menschen oder deren Unterkünfte. Gewalt in dieser Form - egal von wem oder warum - ist mit den Werten unserer Gesellschaft und unserer Verfassung nicht vereinbar. Beides darf nicht toleriert und nicht klein geredet werden."

In einem Aufruf lud der Oberbürgermeister die Dresdner ein, Veranstaltungen für die Internationalen Wochen gegen Rassismus anzumelden. "Ich bin gegen jegliche Form von menschenverachtenden Aussagen und Gesten, die in alltäglichen Begegnungen in unserer Stadt zu Tage treten. Rassismus beginnt nicht bei Gewalttaten, sondern schon bei der Abwertung von Menschen, die angeblich nicht zu Dresden, zu Deutschland oder zu Europa gehören! Ich lade Vereine, zivilgesellschaftliche Initiativen, Stiftungen, demokratische Parteien und kooperierende Institutionen sehr herzlich ein, sich an der Veranstaltungsreihe aktiv zu beteiligen", so Hilbert.

Es sei für die Zukunft der Stadtgesellschaft sehr wichtig, sich mit Rassismus und weiteren Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in ihren vielfältigen Ausdrucksformen kritisch auseinanderzusetzen. Denkbar wären laut dem Oberbürgermeister zum Beispiel Gesprächsrunden, Workshops, Ausstellungen, künstlerische Darbietungen, Vorträge, Begegnungen und sportliche Aktivitäten. Besonderer Wert sollte dabei auf die selbstverständliche Einbeziehung von zugewanderten Menschen gelegt werden, um nicht über sie, sondern mit ihnen in den Dialog zu treten.

Interessierte Akteure sind eingeladen, ihre Beiträge bis zum 15. Januar im Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten einzureichen. Geplant ist laut Hilbert die Veröffentlichung einer gemeinsamen Programmübersicht, um für die Wahrung der Menschenwürde, für Demokratie, Solidarität und Akzeptanz zu werben.

juju

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