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Veranstalter von Akademikerball prüfen rechtliche Schritte gegen Stura-Mitglied der TU Dresden

Veranstalter von Akademikerball prüfen rechtliche Schritte gegen Stura-Mitglied der TU Dresden

Die Veranstalter des zweiten Akademikerballs der Gesellschaft zur Förderung Studentischer Kultur (GFSK) behalten sich rechtliche Schritte gegen den politischen Referenten des Studentenrats der TU Dresden vor.

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Das Ballhaus Watzke in Dresden-Pieschen. Hier findet der 2. Akademikerball der GFSK statt.

Quelle: Archiv

Wie Anke Prescher, Mitorganisatorin der GFSK, am Freitag gegenüber DNN-Online mitteilte, habe man bereits im vergangenen Jahr eine Strafanzeige gegen Stefan Taubner wegen Verleumdung eingereicht, die letztlich ohne Erfolg blieb. Da Taubner auch dieses Jahr gegen die Tanzveranstaltung wettert, die verschiedene studentische Verbindungen und Einzelpersonen nach Dresden lädt, prüfe man derzeit erneut rechtliche Schritte. „Wir wollen lediglich die Tanztradition pflegen. Jeden Versuch unsere akademische Veranstaltung in die rechte Ecke zu drängen, weisen wir entschieden zurück“, so Prescher, die die Vorverurteilung seitens der Sächsischen Linken und des Stura-Referenten als kleingeistig empfindet.

Die Veranstalter des Balls distanzieren sich auf ihrer Homepage selbst von extremistischem Gedankengut und sehen sich selbst im Zeichen von Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie. „Wir hatten dieses Jahr lediglich eine Anfrage einer fragwürdigen Verbindung, die wir sofort abgelehnt haben“, so Prescher.

Taubner, Referent für politische Bildung des Stura, sieht in dem Treffen indes ein reaktionäres Ballvergnügen: „Nach wie vor gehört neben dem Corps Teutonia die Dresdner Burschenschaft Cheruscia zu den wichtigsten Verbindungen innerhalb der GFSK. Die Burschenschaft sorgte in der Vergangenheit mehrfach durch Veranstaltungen mit Rechtsradikalen und Neonazis für negative Schlagzeilen“, so Taubner in einer Mitteilung, die laut Prescher absolut unzutreffend sei. Selbst der Rektor der TU Dresden, Hans Müller-Steinhagen, habe den Stura-Referenten nach dem ersten Ball im Oktober 2012 sprichwörtlich an die Kette gelegt und ihm die Kritik untersagt. Da die Organisatoren ihr Image verbessern wollen, überlegen sie nach eigenen Angaben, den Ball künftig öffentlich zu machen.

dbr

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