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VW zeigt neueste Park-Technik an der Gläsernen Manufaktur Dresden

Ein Golf, zwölf Sensoren und eine Kamera VW zeigt neueste Park-Technik an der Gläsernen Manufaktur Dresden

„Zum Tag der Einheit wollten wir Dresden etwas Besonderes bieten“, sagt Carsten Krebs, Pressesprecher der Gläsernen Manufaktur. Drei Tage lang kann man dort testen, wie ein Golf ohne Fahrer in die Garage findet.

Stefan Brosig, Leiter der Entwicklungsabteilung für interaktive Elektronik, mit dem Elektro-Golf, der von selbst in die Garage findet – wenn er es einmal gelernt hat.

Quelle: ANJA SCHNEIDER

Dresden. Ihren angestrebten Ruf als Standort für die Mobilität der Zukunft will die Gläserne VW-Manufaktur an diesem Wochenende weiter untermauern. Die Autotüftler präsentieren einen elektro-getriebenen Golf, der lernen kann, wie er auf dem heimischen Grundstück oder am Arbeitsplatz in die Garage oder auf den Parkplatz findet und wieder heraus – und das dann vollautomatisiert ohne Fahrer am Lenkrad tut. Das können die Dresdner von heute bis Montag 11 bis 16 Uhr selbst ausprobieren, aber nur auf dem Rücksitz oder Beifahrersitz.

Der Wagen ist mit einer Kamera und einem Dutzend Sensoren ausgestattet. Die Kamera speichert die Umgebung und sorgt dafür, dass das Fahrzeug erkennt, wo es sich befindet; die Sensoren messen die Abstände zu Wänden, Bäumen, Gegenständen und erkennen auch, wenn unerwartet Hindernisse auftauchen. Zuständig für die Technik ist Stefan Brosig, bei VW Leiter der Abteilung Entwicklung Interaktive Elektronik. „Die gesamte Hardware ist serienmäßig“, sagt er. Innovativ sei die immense Rechnerleistung, die es für das trainierte Parken braucht. Und es funktioniere nicht über GPS – das System ist viel zu ungenau und würde auch in Parkhäusern und Tiefgaragen nichts bringen, weil das Signal dort nicht zu empfangen ist.

Noch handelt es sich bei dem Golf um einen Prototyp. Doch bis zur Serienreife muss es nicht mehr ewig dauern, sind sich die Experten sicher. Dann parkt der Fahrer das Auto einmal dort, wo es hingehört, speichert die Strecke ein und kann danach per Knopfdruck den Wagen starten und ihn sich beim Parken selbst überlassen. Ob solche Technik auch einmal in Automobile einebaut wird, die zukünftig in Dresden gefertigt werden, ist offen. Im Dezember werde konzernweit entschieden, welche Autos zukünftig in welchen Werken gebaut werden, erklärte Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs. Im November beginnt hier in Dresden der Umbau der Manufaktur – sie soll flexibler werden und nicht mehr nur auf die Fabrikation von Oberklasse-Modellen beschränkt sein.

Von hp

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