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Unwetter über Berlin und Leipzig: 17 Flugzeuge müssen nach Dresden ausweichen

Unwetter über Berlin und Leipzig: 17 Flugzeuge müssen nach Dresden ausweichen

Ein Unwetter über Ostdeutschland hat am Sonntagabend für hektischen Betrieb am Dresdner Flughafen gesorgt. Da der Hauptstadtflughafen Tegel und zeitweise auch der Flughafen Leipzig-Halle wegen der Gewitter nicht bereit für die geplanten Anflüge waren, mussten ab 22.30 Uhr insgesamt 17 Maschinen verschiedener Fluggesellschaften nach Klotzsche umgeleitet werden, darunter auch eine Frachtmaschine von DHL, die auf dem Weg von Großbritannien nach Leipzig war.

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Archivbild

Quelle: dpa

Auch die Piloten von zwei für Leipzig bestimmte Passagiermaschinen entschieden sich für eine Ausweichlandung in Dresden. „Die Flugzeuge kamen aus Hurghada und Rhodos“, sagte Leipzigs Flughafensprecher Uwe Schuhardt. Da der Schkeuditzer Airport aber nicht geschlossen war, konnten die Reisenden später auf dem Luftweg noch ihr Ziel erreichen. Die übrigen betroffenen Flieger waren auf dem Weg nach Berlin. Zahlreiche Reisende mussten die Nacht in Dresden verbringen. Insgesamt waren rund 2.000 Passagiere betroffen.

Dresdens Flughafensprecher Christian Adler sprach von einer außergewöhnlichen Situation. Es komme ab und zu vor, dass Dresden als Auchweichlandeplatz für Berlin oder Prag dient, dass aber gleich 17 Flieger nach Dresden ausweichen müssen, sei "ganz selten". Den Flughafen stellte das am Abend vor einige Herausforderungen. Da es im Normalfall keine geplanten Starts oder Landungen nach 23 Uhr gibt, ist der Airport dann auch mit weniger Personal besetzt.

Am Sonntagabend wurden daher per Alarmplan zusätzliche Mitarbeiter aus dem freien Abend geholt, um die viele Arbeit zu bewältigen. Adler bat die Betroffenen, die Wartezeiten zu entschuldigen. "So etwas kann man nicht planen", so der Flughafensprecher. Am Ende seien bis auf einen Reserveplatz alle Standplätze voll belegt gewesen.

Der Flughafen organisierte laut Adler zusätzliches Infopersonal, orderte DVB-Sonderbusse, um gestrandete Reisende zur Straßenbahn oder gleich zu den Bahnhöfen zu bringen, auch Taxigutscheine wuden ausgegeben, so Adler. Zudem wurde noch 3 Uhr in der Nacht der Flughafenshop geöffnet, damit sich die Menschen vor Ort mit Kleinigkeiten versorgen konnten.

Ein Großteil der 17 Flugzeuge konnte in der Nacht bereits den Weiterflug antreten. Am Montagvormittag standen noch sechs Flieger vor dem Terminal, darunter eine Iberia-Maschine nach Madrid und ein British-Airways-Flieger nach Berlin-Tegel.

sl

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