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Unwetter in Dresden: Bäume entwurzelt, Wasserstand der Elbe gestiegen

Unwetter in Dresden: Bäume entwurzelt, Wasserstand der Elbe gestiegen

Hagel, Sturm und Starkregen: Ein kurzes, aber heftiges Unwetter hat am Samstagnachmittag Dresden heimgesucht und vor allem in den Stadtteilen Striesen und Johannstadt Verwüstungen angerichtet.

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Ein kurzes, aber heftiges Unwetter hat am Samstagnachmittag Dresden heimgesucht.

Quelle: Matthias Hiekel

Die Polizei sprach von mehreren entwurzelten Bäumen. Verletzte gab es nicht. Allerdings wurden einig Autos beschädigt.  

In Striesen gingen Hagelkörner nieder. Selbst dicke Bäume knickten um, blockierten Straßen und Einfahrten. Auf der Fetscherstraße waren noch am Abend Feuerwehren damit beschäftigt, die Äste zu entfernen und Bäume zu sichern. Auf beiden Seiten der Straße türmte sich Bruchholz.  Bei der Polizei gingen 19 Notrufe von Bürgern ein. Dabei zeigten Bürger umgestürzte Bäume, demolierte Autos und umgewehte Werbeschilder an. Zur Höhe des Sachschadens hatte die Polizei am Sonntag noch keine Erkenntnisse. 

Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun. Bis zum frühen Sonntagmorgen musste sie zu 53 Einsätzen ausrücken. Allein 24 Hilferufe bezogen sich auf umgestürzte Bäume. In zwei Fällen hatten Anwohner darüber informiert, dass Dachteile herabzufallen drohen. Auch um vollgelaufene Keller mussten sich die Kameraden kümmern. 

Während in Striesen und Johannstadt das Unwetter tobte, kam wenige Kilometer weiter im Zentrum das Dresdner Stadtfest mit einer kurzen Dusche davon. Nach Angaben der Organisatoren musste keine Veranstaltung abgesagt werden. Auch am Sonntagvormittag ging ein kurzer Schauer nieder über dem Fest nieder.  Der Starkregen hat am Samstag auch das Flussbett der Elbe wieder etwas aufgefüllt. Vor dem Regen wurde am Pegel in Dresden ein Wert von 51 Zentimetern gemessen, um 16 Uhr waren es 58 Zentimeter. Allerdings war der Wert am Sonntagmittag schon wieder auf 53 Zentimeter gefallen. 

Die Elbe hatte in den vergangenen Tagen ein extremes Niedrigwasser geführt. Der Wasserstand sank auf 49 Zentimeter - so wenig wie zuletzt vor gut 50 Jahren. Normal sind im Jahresmittel zwei Meter. Bei der Jahrhundertflut 2002 waren es 9,40 Meter. Wegen des Niedrigwassers ruht momentan der Schiffs- und Fährverkehr.

dpa

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