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Unkonventioneller Neubau auf dem Weißen Hirsch in Dresden

Architekt Jens Zander baut Wohn- und Bürogebäude Unkonventioneller Neubau auf dem Weißen Hirsch in Dresden

Architekt Jens Zander will an der Bautzner Landstraße auf dem Weißen Hirsch Wohnungen bauen und auch mit seinem Büro dort einziehen. Nicht überall stößt er auf Gegenliebe mit seinem Projekt.

Bautzner Landstraße 14, Dresden 51.06024 13.92312
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An der Bautzner Landstraße soll ein neues Wohn- und Bürogebäude entstehen.
 

Quelle: Zanderarchitekten

Dresden.  Das Architekturbüro Zanderarchitekten hat einen guten Ruf in Dresden: Der Innenausbau des Restaurants Elements an der Königsbrücker Straße stammt von den Architekten um Jens Zander und auch das Foyer des Schauspielhauses. Für rege Diskussion, u.a. in der jüngsten Loschwitzer Ortsbeiratssitzung, sorgt ihr neues Vorhaben - ein Wohn- und Bürogebäude auf dem Weißen Hirsch. Dresdnern dürfte das Grundstück Bautzner Landstraße 14/16 ein Begriff sein. Es liegt auf der rechten Seite, wenn man Richtung Bühlau fährt, und wird links von einem dreigeschossigen Gründerzeithaus und rechts von einem kleinen Gebäude begrenzt, in dem u.a. das Fotoatelier Klemm seit vielen Jahren seinen Sitz hat.

Die beiden maroden Häuser auf dem Grundstück sollen spätestens im Oktober weichen und zwei dreigeschossigen Gebäuden mit sechs Wohnungen Platz machen. Darunter ist eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen vorgesehen. Im Moment existiert in den desolaten Gebäuden noch ein Blumenladen. Die beiden Neubauten sollen helle Klinkerfassaden, große Fenster und eine außergewöhnliche Dachkonstruktion bekommen. Was man von der Bautzner Landstraße aus nicht sieht: Die Grundstücke sind 60 Meter tief. „Wir planen dahinter noch zwei weitere Häuser - mit vier bzw. zwei Wohnungen“, berichtete der Architekt den Ortsbeiräten, der im übrigen nicht verpflichtet war, sein Projekt vorzustellen. Zanderarchitekten treten nicht nur als Bauherr auf, sondern wollen auch ihr Büro im Erdgeschoss einrichten. Jens Zander selbst möchte in eines der hinteren Gebäude einziehen.

Den Ortsbeiräten war vor allem daran gelegen, dass sich die Neubauten gut in die vorhandene Bebauung einfügen. Sie wollten u.a. wissen, aus was für Material das Dach bestehen soll und auch wie die Zufahrt zur Tiefgarage geregelt sein wird. Ortsbeirat Hans-Jürgen Burkhardt (Linke) befand, dass die beiden neuen Häuser „mit ihren Riesenfenstern nicht auf den Hirsch passen“. Für Aufregung hatte eine im Internet veröffentlichte Visualisierung des Neubaus gesorgt. Dieser erste Entwurf sei „deutlich dichter“ gewesen als der jetzige, sagte Andrea Steinhof vom Stadtplanungsamt. „So, wie die Häuser nun aussehen, werden sie eine Bereicherung sein und die jetzige Situation bereinigen“, lobte sie.

Von Katrin Richter

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